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Der Krieg des verbündeten Europa gegen Frankreich im Jahre 1815 / von Carl v. Plotho
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379
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quf dem rechten Ufer der Sambre hingegen verblieb:

f'das iste und 2te Bataillon des colbergschen Negi-^ mentö,

, das 2te Bataillon des 26sten Regiments,

<k eine Esquadron neumärkischer Dragoner,

- zwei EsquadronS des gten kurmärktschen Landwehr-' Regiments undsteine 6pfündige Batterie.

So blieb die Festung Landrecy enge eingeschlossen, und dieTage bis zum iHten Zuli wurden durch keine Vorfalle ausgezeich-net, bis, nachdem Maubeuge kapitulirt hatte, an diesem Tage derGeneral-Major v. Brause mit der 7ten Brigade von 6 Batail-lons eintraf, von denen sogleich 4 Bataillons auf dem rechten,und 2 Bataillons auf dem linken Ufer der Sambre aufgestelltwurden.

Am i7ten Zuli trafen Seine königliche Hoheit der PrinzAugust von Preußen bei Landrecy ein, er nahm sein Hauptquar-tier in Marville, und machte eine Erkennung der Festung, welchesofort belagert werden sollte; sie war bereits so enge eingeschlos-sen, daß die geringste Bewegung der Garnison nicht unbemerktblieb, diese hingegen konnte die Annäherung der Preußen, welchedurch das Terrain begünstiget wurden, nicht entdecken.

Das Belagerungscorps welches unter die Befehle des Gene-ral-Majors v. Krasft gestellt wurde, bestand aus:

5 Bataillons Fußvolk der 6ten Brigade,

6 der 7ten

2 der Lten

4 Compagnien Pionniers,

8 Artillerie,

2 Esquadrons neumärkischer Dragoner,

4 (das 4 te kurmärkische Landwehr-Regiment),

26 preußischen und 60 englischen Stück Geschütz aller Art,größtentheils von schwerem Kaliber.

Unter dem General-Major v. Brause standen auf dem lin-ken Ufer der Sambre 4 Bataillons (2 Bataillons vom l4ten und2 Bataillons vom cVsten Regiment) und eine Esquadron neumär-kischer Dragoner, die übrigen Truppen auf dem rechten Ufer derSambre kommandirte der Obrist v. Schon.

Nachdem alle Vorbereitungsarbeiten vollendet waren, wurdeam igten Zuli zur Verbindung der beiden Ufer bei PontOgny, ungefähr 2000 Schritt unterhalb der Festung, eine Brücke