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Weissenburg und Zabern, Sulz und Sclz, das Quartier des Ge-nerals v. Schäfer war in Brumath.
Die Division des Feldmarschall-Lieutenants Grafen Vacguantstand in Truchtersheim und der Gegend; sie passirte bei FortLouis den Rhein, wo diesen später auch die badcnschen Truppen ;passirten, und der General Fürst Hohenzollern ging am iZten Oc-tober von Molsheim nach Freiburg ab.
2 ) Die Festungen Lichtenberg, und petite pierre oderL ü z e l st e i n.
Sie wurden bloß eingeschlossen, weil sie nur sehr geringeBesatzungen, jedoch viele Vorräthe von Munition und Lebens-mitteln enthielten, die Truppen, welche sie beobachteten, lagenin den Ortschaften Zngweiler und Buchswciier.
Z) Die Festung Pfalzburg.
Weil der Kommandant General Vartholemy auf die beiPfalzburg (welches die Straße von Saarburg nach Zabern be-herrscht) vorbeimarschirenden verbündeten Truppen mehreremalefeuern ließ, so wurde die bereits im Feldzuge des Zahneserrichtete Militärstraße durch das Kraufthal, wodurch vermittelsteines beträchtlichen Umweges die Festung Pfalzburg umgangenwird, wieder hergestellt, und für die Märsche der Truppen, welchenach Lothringen zogen, gewählt. Daher wurde die Festung Pfalz-burg nur einige Zeit beobachtet, und später, seitdem sie sich fürden König von Frankreich erklärt, und die weiße Fahne auf-gesteckt hatte, war sie völlig frei.
4) Die Festung Bedfort.
Das französische Corps des Generals Lecourbe zog sich zumTheil in selbige zurück, so daß sie sehr stark besetzt war; sie wurdeanfänglich vom isten östreichischen Armer-CorpS (Graf Colloredo)enge eingeschlossen, später jedoch nur beobachtet.
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5) Die Festung Auponne.
Sie liegt im Thale der Saone, und ist ein wichtiger Was«fenplah, der die Verbindung der Straßen von Gray und Pour-taliers unterhält, sie war mit vielem Geschütz, so wie allen KriegS-und Mundbedürfnissen wohl ausgerüstet, und der Obrist Maron .Kommandant derselben. Dieser weigerte sich, so wie ver- >ordnet war, mit der Besatzung auszuziehen, und die Festung der