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von bcn Russen bisher für ein Vollwerk ihreS Reichsgehaltenen Stadt Besitz zu nehmen *) **). Der i8te gingmit einer Füsilade längs dem gegenseitigen Ufer desDniepers hin, bis Nachmittags die russischen Tirailleursgenöthigt wurden zurückzugehen, worauf noch des AbendSder Bau von zwei neuen Brücken und die Herstellung deralten von den Franzosen bewirkt ward.
Napoleon war anfänglich unbedingt in Zweifel, wohinsich die russische Armee gewendet, weil sie den Marsch»ach Moskau schon früher, unter ungleich günsiigereir Ver-hältnissen, hätte antreten können. Er mußte schon deshalb inseiner Meinung ungewiß seyn, da er am ersten Tage nochnicht beurtheilen konnte, ob die ihm so eben gemeldetenBewegungen des Partisan-Korps von Winzingerode aufWitepsk, nicht niit den Bewegungen und Absichten derHauptarmee in Zusammenhang ständen; auch waren dieKorps des Marschalls Oudinot und Generals Saint Cyrum eben die Zeit mit großer Anstrengung vom General
*) Smolciisk gehörte bereits in den frühesten Zeiten zu Rüst-land, war aber durch die Lillhauer davon abgerissen wordenund mit ihnen an Polen gekommen. Aber schon der Groß-fürst von Moskau, Iwan der Große, Wasilzowitsch, durchwelchen die verschiedenen russischen Fürstenthümer i» ei»
Reich vereinigt ivurden, suchte diese Stadt als einen noch«wendigen Grenzpaß wieder zu gewinnen. Drei Belagerun,gen schlugen ihm jedoch fehl und erst seine», Sohne Wasily,der sich zuerst Zaar und Selbstherrscher von ganz Rußlandoder aller Reussen nannte, gelang es, Smolensk im Jahre1514 wieder zu erobern. Wahrend der Anarchie unter denfalschen Dmiiris fiel Smolensk aber nochmals in die Händeder Polen, bis es im Jahr 1654 bem Zaar Alexis, demzweiten Regenten aus dem Hause Romanow und VaterPeter des Großen, gelang, dasselbe abermals zurück zu ge-winnen.