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Von Neapel Bei Polotzk über die Düna gegaltgen uitd mîtseiner Kavallerie das rechte Ufer dieses Flusses überschwem-Me. (Vötu Wittgciisteinschen Korps war nichts gesagt.)
Den 2yste>i. Unsere heutigen MorgenrPatrouillenauf der großen Straße nach Riga stießen auf einenfeindlichen Versteck, der aber entdeckt wurde. Doch gingheute von der äußersten Vedette bei Dahlenkirchett, durcheinen plötzlichen raschen Anlauf von einem Dutzend Kosacken,ein Husar verloren, Kesselt Pferd gestürzt war *).
Den 3osten und 3lsten. Das Füsilier-BataillonNr. 3. wurde dem Detaschement von Horn überwiesen;bie beiden Kompagnien des ijîctt Bataillons RegimentsNr. 5. aber von da ZU ihrem Bataillone nach dem Lagerhei Olai geschickt»
August.
Den l ste n. Der Feind hatte in der verflossenen Nachtden Versuch gemacht, eiiteil unsrer Vorposten bei Sankt An-nen, der aus 3o Jägern, 3o Füsilieren vom Bataillon Nr. l»und einigen Husaren, unter dem Lieutenant von Kamptz desvstprenßischen Jäger-Bataillons bestand, zu überfallen.Dieser Offizier hatte indeß seine Disposttionen so gut undzweckmäßig getrosten, daß sich nicht allein seilte detaschir-ten Posten ohne Verlust mit ihm vereinigten, sondern daßer sogleich selbst in die Offensive übergehen koirnte, den
bedeu-
*) Nach den zurückgelassenen Tagebnchfraginönten des Oberst«lieulenants von Tiedemann war dieses Versteck durch denMajor von Golst gelegt worden. Die Russen verloren dreiVerwundete und eine» Vermißten. Durch den gefangenenHusaren bei Dahlentirchen bekam aber der Gouverneur dieersten zuverlässigen Nachrichten über die Stärke des Horn«schon Detaschements, so wie überhaupt über da« preußi,sche KorpS.