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Erster Band.
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bedeutend überlegenen Feind zurückwarf, ihm mehrere töd-tete und verwundete und ihm noch außerdem 4 Gefangeneabnahm. Wahrscheinlich war wahrend des Nachtgefechtsauf irgend eine Art unter den Russen Verwirrung ent-standen : was zur Lehre dienen mag, mit neuen Truppen dieersten Experimente nicht des Nachts zu unternehmen^).Den sten. Nichts Neues.

Den 3 ten. Zum heutigen Geburtstage Sr. Majestätdes Königs war im Lager Gottesdienst und große Parade.Drei Salven, jede von 24 Kanonenschüssen, verkündetedas Fest der Preußen auch nach Riga hinein.

Nachher fanden bei den Truppen, die sämmtlich dop-pelte Portionen bekamen, frohe Spiele und Belustigun-gen statt. Den Wachen wurde jedoch eine verstärkte Auf-merksamkeit empfohlen.

Der Oberst und Brigadier von Hünerbcin meldete: daßer gegenwärtig bei der zweiten Brigade der 7ten Divi-ston eingetheilt sey, wo er die Vorposten kommandire undzwei Eskadrons des Husarenregiments Nr. r. bei sichhabe. Die Brigade war von Jacobstadt nach Jlluxt de-taschirt worden, von wo aus der Oberst den Brückenkopfvon Dünaburg in Person rekognoszirt, ihn bereits ver-lassen und die Brücke abgebrannt gefunden. Die jenseitdes Flusses aufgestellten feindlichen Posten feuerten zwarauf unsere Truppen, doch ohne Erfolg.

*) Nach spätern russischen Erzählungen war es eine Rekog«noszirung von 2000 Mann, unter der eigenen Führungdes Generals Löwis gewesen. Man beabsichtigte, unserVorposten-Dctaschemcnt von Annenhof zu vertreiben, unddie Gegend zu einer projektireen Expedition auf Mitau zuuntersuchen. Mehrere Irrungen in der Ausführung der«was komplizirt abgefaßten Disposition hauen aber diesenPlan scheitern gemacht.

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