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Brigaden sogleich nach Polangen aufbrechen und befahl,daß sie sich von der kurländischcn Grenze ab, zur Aus-führung dieses Befehls, in zwei Kolonnen theilen sollten.
Die erste unter dem Oberstlieutenant von Jürgaß erhieltdie Bestimmung: über Ober-Bartau, Groß-Droggcn undFrauenburg, der Kurierstraße auf Mitau zu folgen; diezweite unter Major von Neust aber Libau zu okkupiren.Dieser zweiten wurden noch eine Kanone und eine Hau-bitze niitgegeben, weil man Nachricht hatte, daß sich inder Nähe dieses Hafens feindliche Schiffe befanden. DerOberstlieutenant von Jürgaß marschirte am 2lsten bisPaddern; weil er bei Groß-Droggen kein Wasser gefun-den, so war er eine halbe Meile weiter gegangen. Aufdiesem Marsche erfuhr er, daß die preußischen Truppenschon gestern in Mitau erwartet worden, weshalb er denLieutenant von Tilly des Füsilier-Bataillons Nr. 3. mitzwei Unteroffizieren, zu Wagen, den nähern Weg überAssithen nach Mitau abschicken wollte, dem General Gra-wert den Anmarsch seines Detaschemenks zu melden.
Der Lieutenant von Tilly stieß aber unerwartet aufein Kommando Kosacken, die vor einem Gehöfte ruhigschliefen, und der Offizier derselben schlief in einem andernHause. • Der Lieutenant von Tilly überfiel den letzter», !nahm ihn gefangen und kehrte auf der Stelle mit ihmzum Oberstlieutenant von Jürgaß zurück. Bei Fortsetzungdes Marsches ließ der Oberstlieutenant von Jürgaß beiSchrunden eine Drücke über die Windau schlagen undtraf am 24sten bei Frauenburg, am 2östen bei Vcckhof .ein, wo er von dem General Grawert den Befehl bekam,mit seinem Detaschement zum Hauptkorps Z» stoßen.Oberstlieutenant voir Jürgaß fand in Kurland, als Preuße,