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eine gute Aufnahme, obgleich die Einwohner ihre Gesin-nungen gegen die Franzosen ziemlich offen aussprachen;besonders erbittert waren sie auf die benachbarten Sa-mogitier, von denen ein sogenannter Insurgenten-Generalfeindliche Streifzüge herüber nach Kurland gemacht hatte.
à Der Major von Neuß traf mit seinem Detaschementam Losten in Libau ein; besetzte den Hafen und ließ so-gleich die Hafenmarken und Baken wegnehmen. Vordem Hafen kreuzten zwei russische Fregatten und eineKutterbrigg. Am andern Morgen näherte sich die letztere,bis auf eine Viertel-Meile und setzte sodann ein Boot auchdas hundert Schritte in den Hafen herein ruderte, dannaber rasch wendete, weil es merken mochte, daß dieStadt schon feindliche Besatzung habe. Die Wache be-gleitete das Boot mit einigen Gewehrsalven. Auf Befehldes Generals von Uork wurde der Major von Funk miteiner Kompagnie seines Bataillons und einem Kavallerie-Kommando am Lösten von Liban nach Windau abgeschickt,um auch diesen Hafen nicht unbesetzt zu lassen. Er trafam 2gsten in Windau ein, und einige Tage später wurdeihm noch eine Kompagnie seines Bataillons nachgeschickt.Er ließ sogleich die Seeleuchte auf der Spitze des RigaischenMeerbusens, bei Domesmes, wo sich ein gestrandetesenglisches, mit Salz beladenes Schiff vorfand, ab- unddas Salz des Schiffes in Beschlag nehmen.
Auf einen Befehl des Generals Grawert mußten amLösten Juli die beiden Musketier-Bataillone des Regi-ments Nr. r. unter Major von Sjöholm I. mit zweiGeschützen von Memel nach Schrunden marschiren, (wosie am ersten August eintrafen) um einen Zwischenpostenwit Meine! zu etabliren und den Übergang über die