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C.G. Calwers Käferbuch : Naturgeschichte der Käfer Europas / herausgegeben von Professor Dr. G. Jäger : zum Handgebrauche für Sammler
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Pteroloma, LeYstus, Stomis, Clivina, Acupalpus, Bradycellus, Anisodactylus.Dann leben hier die seltenen den Laufkäfern sehr ähnlichen Scheinlaufkäfer(Anthicus), zahlreiche Staphylinen aus den Gattungen Paederus, Stenus,Lathrobium, Philonthus, Hygronoma, Tachyusa, Gymnusa, Acrognathus,Geodromicus, Deleaster, Homalota, Calodera, Dinopsis und Scopaeus und vonsonstigen Käfern Georyssus, Syncalypta, Morychus, Bryaxis, Phytobius,Cryptohypnus, Sphenophorus. Im Ufersand vergraben sind die Heterocerus-und Dyschirius-Arten, von Staphylinen Bledius, Platystethus, Trogophloeusund Thinobius, auch die zu den Pillenkäfern gehörige Syncalypta. SolcheKäfer treibt man dadurch heraus, dass man den Sand mit den Füssen oderHänden anhaltend niederdrückt, wobei sie gewöhnlich herauskommen. DieSache erfordert aber Geduld.

7) Am Meeresufer und an Salzseen findet man ausser den anSüsswasserufern vorkommenden Gattungen die Arten von Scarites, Siagona,Carterus, Ditomus, Pogonus, Cillenum, Aepus, Ateuchus etc.

8) Der Waldboden. Hier findet man mehrere schöne Carabus-Arten,wie auronitens, irregularis, catenulatus, catenatus, gemmatus, arvensis, intri-catus etc., die man im freien Land nicht fängt; den sehr seltenen C. nodu-losus muss man an sumpfigen Stellen von Auwaldungen suchen, wo er selbstfusstief unter das Wasser geht. Die Tiere stecken teils unter der Wald-streu, teils unter Steinen, teils in morschen Stümpfen; von kleineren Lauf-käfern findet man Feronia, Broscus, Nebria und Bembidium. Letztere, sowiedie zahlreichen Staphylinen, die hier hausen, erhält man am besten, wennman die Waldstreu samt den oberflächlichen Bodenlagen in einen Sack aus-siebt. Auch die Helops-Arten und manche Silpha-Arten leben unter derWaldstreu und dem Moospolster der Nadelwälder und Winters Wasserkäferaus den Gattungen Ilybius und Agabus.

9) Auf Blüten. Am ergiebigsten sind blühende Waldwiesen oderWiesen an Waldrändern, sowie blühende Heckengesträuche und unter dendort wachsenden Pflanzen geben die weissen Schirmblumen der Umbellaten,des Schneeballs, des Faulbaums, Kreuzdorns, des Traubenholunders, desHartriegels, Ligusters, der Spiräen, kurz die weissen Blüten weit mehrKäferausbeute als die gelben, obwohl in diesen einige hübsche Käfer, z. B.Anthaxia salicis und nitidula, vorzugsweise sitzen; noch undankbarer sind dieroten und blauen Blüten, von den ersteren hat nur die Heckenrose reichereBeute. Von den Schnellkäfern sind die meisten Gattungen auf Blütenzu treffen, so dass ich dieselben nicht einzeln aufführen will; vonBupresti-den besonders Anthaxia und Acmaeodera; von Bockkäfern insbesondereLeptura, Strangalia, Pachyta, Ciytus, Grammoptera, Molorchus, Stenopterus,Toxotus; von den Weichdeckflüglern Cantharis, Rhagonycha, Ebaeus,Anthocomus, Malachius, Malthinus, Malthodes, Dasytes; von ScheinböckenOedemera, Asclera, Anoncodes, Chrysanthia; von Pflasterkäfern Lytta,Mylabris , Cerocoma, von Blätter hörn er n Melolontha, Cetonia, Phyllo-pertha, Hoplia, Anisoplia, Anomala, Gnorimus, Trichius, Epicometis, Oxy-