als Laß die eigene stille Sehnsucht,, in der langen Vorbereitungdurch ausgedehnte unmerkbare Kriegsübung des Volkes und Rich-tung seines Sinnes für Rational-Ehre längst verrathen, in dielauten Wünsche seines Volkes einstimmen würde, wenn es dazuZeit wäre.
Also nur wenige Tage hatten die Flüchtlinge Erholung,ge-funden, als sie die neue unerwartete Botschaft erreichte; da suhl-ten sie, wie schwer der Fluch der Volker auf ihnen hafte, dasMaaß ihrer Schuld erfüllt, und die Stunde der Rache und Ver-geltung gekommen sey.
Jetzt, als das rote Armee-CvrpS sich aufgelöset hatte, wares freilich nicht mehr möglich, das rechte Ufer der Weichsel zu be-haupten, und die angefangene Reorganisation aus den kleberresten desgroßen Heeres zu vollenden. Darum, nachdem ein Theil der Garnisonaus Königsberg unter dem Marschall Ney bis nach Wehsau undTaplaken vorgerückt war, um die Division Grandjean zu erwartenund sie aufzunehmen, verließ der König von Neapel sehr eiligKönigsberg, gab aber dadurch zugleich das Zeichen zur neuenFlucht und großen Unordnung, da die Angst vor einem bewaff-.Neten Bolksaufstande in Preußen den Einzelnen mit den schreck-lichsten Ahndungen quälte.
Noch am Zl. Dez. zog sich der Marschall Macdonald mitder ihm gebliebenen Division Grandjean von Tilsit über Mehlau-kcn und später über Labiau, und die französische Garde von Zn-sierburg über Taplaken und Wehlau nach Königsberg zurück. ZnLabiau kam es am 2. Zanuar cgrZ mit den russischen Vortrup-pen des Gen. Maj. Schepelew zu einem Gefechte, das bei demdemoralisirtm Zustande der französischen Truppen nicht andersals sehr nachtheilig für sie endigen mußte. Bei Wehlau wurde»die Garden erreicht,, auch sie mußten sich fechtend von dort zu-rückziehen. Zn der Nacht vom qten zum 5 ten Zanuar räumten°'e Franzosen Königsberg gänzlich; aber noch an demselben ^age«S, da sie es versuchten, sich in Brandenburg, wo ihnen diesetzen zur Aufstellung vorcheilhaft zu behaupten schienen, zu einersranonade; sie wurden zwar gezwungen sich weiter zurückzuziehen»der Ort aber wurde meist ein Raub der Flammen. Sie setzten ihrenMarsch nach BraunSberq fort. sie trafen dort am 7. Jan. ein,am folgenden Tage griff die schwache russische Kosaken -Avantgarde,
, durch Mauern umgebene und durch die vvrbeifließende Pas-Mge gesichert Stadt leichtsinnig an, die Franzosen behaupteten
Ach, die Russen wurden zurückgeschlagen. . , ., ^
meinten die furchtsamen und klemrndthigcv sogleich, eswerde der König von Neapel die in dem Kriege Vorn 2<«r« lgo?lo berühmt gewordene Position an der Paffarae zu behauptenluchen, sie vergoßt, daß der König damals eine Armee befehligte.
russischen Vortrupp«, rückten verstärkt vor, und am 9trNzanuar verließen die Franzosen die Stadt Braunsberg, am iitenWiking und am i 3 ten Marienwerder. Hie Division Grandios"sich, nachdem sie hier einen bedeutenden Verlust erlitten hatt'',