Band 
Erster Theil.
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schehenen Erkennung des Feindes und dem Gefechte mit demsel-ben, wurde ungefähr gegen 12 Uhr Mittags, wie ich glaube, vonSeilen der beiden verbündeten Monarchen,. der von dein GeneralGrafen Wittgenstein gefaßte Entschluß, dem Feinde, nach einervon ihm entworfenen Disposition, morgen eine Schlacht zu lie-fern, bestätiget. Zugleich wurde diesem General, bei dem verbün-i beten Kriegsheere einer der jungem. Generale en Chef, aus beson-derem Vertrauen, der Oberbefehl über das verbündete Kriegsherrvon den Monarchen anvertraut.

Die Absicht des Feindes, seine beiden getrennten Heertheilebei Leipzig zu vereinigen, und den Verbündeten erst hinter dieserStadt eine Schlacht zu liefern, war nicht mehr. zweifelhaft —wurde diese-Schlacht verlohrcn, und von dem Kaiser Napoleonauf dem graben und kürzern Wege Dresden und die Elbe ehererreicht, als vom verbündeten Kriegsheere, so mußten sich für dasletztere sehr entscheidend unglückliche Resultate ergeben. Man hattealso heute .die Wahl, entweder noch in dieser Nacht den Rückzugnach der Elbe schnell anzutreten, um dem Feinde einen Marschabzugewinnen,' oder ihm morgen hier eine Schlacht zu liefern,und da man sich auch an der Elbe, wo alle feste Punkte im Be-sitz des Feindes waren, nicht aufstellen und vertheidigen konnte, sowar das letztere, hier eine Schlacht zu liefern, wenn auch derI kühnere, doch gewiß der bessere Entschluß. Es war noch ungewiß,ob der Kaiser Napoleon schon morgen sein gcsammtes Heer hierwerde vereinigen können, und man konnte von einer Uebcrraschungdes feindlichen Heeres Vortheile hoffen, man wußte, daß derFeind zwar der Zahl nach uns weit überlegen war, aber nicht anMuth und gutem Willen; viel auch ließ sich von unserer gewand-ten und krlcgSgeäbten Reiterei, auf den Ebenen von Lützcn erwar-ten. Und auf Lutzens Ebenen ward Deutschlands Freiheit einsterrungen, für Preußens junge Hcldenschaaren ein neu begeisterndBorbedeuren.

Dem Generale Milleradowitfch wurde am Nachmittage (durchden Chef des Stabes, Gen. Mai. Fürst Wolchonsky) angezeigt,daß das verbündete preußisch- russische Kriegsherr, morgen einenallgemeinen Angriff aus den nach Lützcn marschirenden Feind ma-chen werde, und ihm aufgegeben, sogleich nach Predel, (einem Dorfe! Mische Zeih und Pegau, zwischen der Elster und dem Flvßgra-den) zu marschiren, und sich daselbst bereit zu halten, den Angriffdes verbündeten Heeres, wenn es nöthig sey, zu unterstützen. Doühals das Eorpü sich in Marsch setzen wollte, erhielt er einen spä-tern Befehd hxg Generals Grafen Wittgenstein, statt nach Predelzu gehen, jetzt, ^mir erfahren habe, dap von Stössen aus, einbedeutendes feindliches Corps (es war das tjte Corps des Mar-schalls Bertrand) seinen Marsch auf Zeitz zu richten schien, schonin Zeitz stehen zu bleiben, um dadurch die linke Flanke des ver-bündeten Kriegsheeres und die große Straße nach Dresden zudecken, zugleich aber auch diesen Punkt auf das hartnäckigste zuvertheidigen.

Indem ich die speziellen Beilagen der Stärke und Einchei-

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