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Hessen-Homburg, die Majore Bornsiedt und Tuchftn rc.), undhie Lebenden errangen einen blutigen Lorbeer.
Es wurde der sich jeden Augenblick vermehrenden feindlichenUebermacht nun auch die Brigade des Gen. Ziechen entgegen ge-sendet, diese stellte sich rechts von Klein-Görschen und rechts derBrigade von Klüp auf, und man erhielt, nicht durch die Mehr-zahl, sondern durch die Tapferkeit ein Uebergewicht über das feind-liche Fußvolk; man rückte muthig und unaufhaltsam, das Lebennicht achtend und.den Tod nicht scheuend, für König und Vater-land vor —man kämpfte auf das gewaltigste um den Besitz derDörfer Groß-Görschen und Kaja, die unweit von Klein-Gör-schen, rechts und links davon liegen, und der Kampf wurde nunallgemein. Der Feind entwickelte sein zahlreiches Geschütz, besondersvvn schwerem Kaliber, das er auf den Höhen vom Floßgrabenaufgestellt hatte, und mit dem er, so wie durch immer frischeTruppen unterstützt, jene Dörfer hartnäckig behauptete. Es wardmit allen Waffen zwischen den Dörfern auf einem mit Wiesenund Gräben durchschnittenen Bode-. gefochten, das Gewehrfeuerwüthete mit Heftigkeit fort, es kämpften die Krieger Mann gegenMann mit den Schwertern und Bajonetten — der Preuße mitden Franzosen — die Erbitterung war tief gewurzelt, vergoltenwurde hier durch Tod und Wunden, die Dörfer standen inFlammen.
Da wurde gemeldet, daß der Feind mit sehr bedeutenderMacht gegen den linken Flügel des ve. bünde en Kriegoheeres vor-rücke, wahrscheinlich seinen Haup,angriff auf die,en auszuführengddächte, (es war das 6te Corpö, welches hier er>: in dieSchlachtlinie einrückte), weil gleichzeitig noch eine andere Kolonnediesen zu umgehen, sich bestrebe (das Anrücken des gten Corps).Der linke Flügel des verbündeten Heeres hatte bisher nur dieReiterei des Gen. Winzingerode ausgemacht, der sein Geschützvor sich gestellt, und noch keinen thätigen Antheil an der Schlachtselbst genommen hatte.
Es wurde hierauf zuvörderst eine halbe ispfündige BatterieV0M Corps des Gen. Uork nach diesem Flügel gesendet - zu-gleich aber dein ganzen ersten Treffen besohlen, sich ullmähl'glinks zu schieben, um der verlängerten feindlichen Linie eine Pa-rallele entgegen stellen zu können. Als aber wiederholte Meldun-gen die Besorgnisse erneuerten, wurde endlich der rechte Flügeldes zweiten Treffens (das Corps des Gen. Berg) ^ dahin gesendet,was so wie das frühere Linksschieben des ersten Treffens aMÄffende auf den Hergang der Schlacht einen sehr nachtheiligeuEinfluß äußerte.
Später wurden noch die beiden russischen Cürassier-Divisionen,so wie die russische leichte Garde-Kavallerie mit der reitende»Garde-Artillerie, unter dem Befehl des Gen. Fürsten Gallist"deü siken nach dem linken Flügel vorgeschickt; sie stellte sich »mrechten Winkel, und bildete eine Flanke gegen WeissenfelSUM dadurch zu verhindern, daß das verbündete Kriegsheer um-'gangen werde. Der Feind griff zwar verschiedenem«! das Corps