Band 
Erster Theil.
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die Artillerie - und MunitionS - Park rc.,- so wie das sehr zahl-reiche Fuhrwesen» durch Dresden über die Abdrücke, viele vonden Kranken wurden über Zitkau und Lauban, nach der Graf-schaft Giatz, und andere nach Liegnitz und iHreschu zurückgeschickt,und als mehrere verwundete preußische Offiziere, die über Außignach Töptitz gegangen waren, dort eine bereitwillige Aufnahme ge-funden hatten, so sah Man dies für ein günfiigesMorzeichen, einernähern Verbindung mit Oestreich an.

Das französische Kriegsheer stand heute:das Hauptquartier des Kaisers Napoleon iy Waldheim-, -der D>ce-König von Italien, mit dem Uten Corps in Etzdorf,das Hte Corps (Bcrtrand) in Mittweyda,./ v ^

das 5 te Corps (Lauriston) in Oschah, - ,,,das ,2te Corps (Oudinpt).sn.Penig, i,idas Zte Corps (Ney) marschirtc von Leipzig nach Eilenburg.

Der 7te May. .:.>>>

Die ^preußischen Truppen blieben heute unweitMeißen auf dem rechten Ufer der Elbe stehen, da man sich jedochüberzeugte, daß der Posten von Meißen, trotz der mehreren ange-legten Schanzen, dennoch nicht haltbar sey, so wurde auch dieBrigade des Obersten von Klüy auf das rechte Ufer der Eibe ge-schickt, und verblieben nun auf dem linken, nur noch die sämmtliche-Kavallerie und die Füsilier- undSchützen- Bataillons, letztere in denNavins am Ufer und in den Vorstädten, als Scharfschützen ver-theilt.

Die Brigaden von dem Corps des Generals Blücher erhiel-ten den Befehl, sich mehr rückwärts, außerhalb der Kanonenschuß»treitc, von den jenseitigen Elbhohen aufzustellen; das Hauptquartierdes Generals Blücher kam zuerst nach dem Dorfe Köln, späteru»ch dem Dorfe Baschwlh.

Das Corps des Generals York bezog sein Lager bei demDorf« Gräbern, und in das Dorf legte der General Pork seinHauptquartier.

«y .Drr König von Preußen traf am Morgen im Lager bei-llccißen ein, er untersuchte die Vettheidigungsanstalten, und er-theilte den Parolbefehl, welcher den preußischen Truppen seine Zu-fnedenhejt zusicherte und ihren Muth aufs neue belebte — gegenMittag kehlte der König nach Dresden zurück.

^ Das, Corps des Generals Kleist stand heute auch schon auf„ A, rechten Ufer der ,Llbe„ und hatte die Brücke bei Mühlbcrg^!", als der Feind heute anrückte.

1-.'? russischen Truppen defilirten heute schon, zum Theild->-E.tudt Dresden, und stellten sich auf dem rechten Ufera, r r ' der großen Landstraße, am- Fuße der Wemberge

Paaren mit großen Vertheidigungsanstalten beschäftiget,ahrend m den ziemlich gut gebaueten .Brückenkopf eine starkeesatzung gelegt ward, der mehrere Truppen zur Reserve aufge-llt waren; das Hauptquartier des Generals, Grafen Wittgen«n, war ln dem bekannten Wirthshause zum weißen Hirsch.Schon mit Tagesanbruch sing der Feind an, mit sehr zahl»