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reichen Vorkruppen und mit mehr Nachdruck, als die verflossenenTage, die russischen Vorposten anzugreifen; es zog sich deshalb derPrinz Würtemberg zurück, und stellte sich erst bei Wilsdruf, inder dort ausgesuchten Position auf; der Feind griff den, die au«ßersten Vorposten commandirenden Gen. Maj. Millesinow, wäh-rend sich der Prinz langsam zurückzog, mehreremale auf das leb-hafteste an, und bemühte sich wiederholt, durch bedeutend starkeAbtheilungen, ihn auf seinen Flanken zu umgehen, was ihm jedochdurch gut getroffene Maßregeln immer vereitelt wurde. Für dieseNacht nahm die Nachhut schon diesseits Wilsdruf, bei dem DorfeWolfmtz, wo die Straßen von Freiberg und Rossen sich ver-einigen, ihre Stellung.
Der Kaiser Napoleon hatte hellte sein Hauptquartier in Rossen.
Der Vice-König von Italien mit dem Uten Corps, wartnWilsdruf,
Das gte, 6te und rate Corps und die Garden, waren auf demMarsch nach Dresden, in der Gegend von Rossen.
Das Zte Corps (Ney) auf dem Marsche nach Torgau.
Das Zte Corps (Lauriston) war auf dem Wege gegen Meißen.
Der Zte May.
Die preußischen Truppen blieben heute auf demrechten Elbufer, in der erwähnten-Stellung stehen — auf dem lin-ken Ufer rückte der Feind gegen Meißen vor, und besetzte die Hö-hen welche die Stadt beherrschen, so wie später die Stadt selbst,er pflanzte darauf sein Geschütz, auf den Höhen des linken Elb-ufers auf und kanonirt? damit, den nach im Dorfe Köln befindli-chen Bäckerei-Train. Die Brücke war schon früher abgebrannt,und die Scharfschützen beobachteten das Elbufer.
Das Hauptquartier des Generals Blücher war in Brokwitz,
Die russischen Truppen der Hauptarmee standen amMorgen um Z Uhr, noch an dem rechten Ufer der Elbe, wo sieverschiedene Positionen eingenommen hatten, wie eö schien, um sichwenigstens einige Zeit, dem Uebergange des Feindes über die Elbezu widersetzen; allein nach späteren eben darauf gerichteten Maß-regeln, verließen sie arm Morgen gegen ro Uhr ihre Stellung undbezogen ein Lager bei Radeberg, an welchem Orte der GeneralGraf Wittgenstein sein Hauptquartier nahm.
Die Nachhut des Generals Milleradowitsch erhielt den Be-fehl, mit Tagesanbruch theils durch Dresden, theils über die er-baute Schiffbrücke Meile oberhalb, auf das rechte Ufer der ElbeÜberzugehen, während die Vordertruppen unter dem Befehl desGenerals Grafen St. Priest diesen Uebergang, durch eine Auf-stellung bei dem Dorf« Kesselödorf decken sollten. Der Feindgriff schon um 6 Uhr des Morgens an, weil er glauben mochte,wenn er sehr dränge, Vortheile zu erringen. — Allein seine meh-reren sehr ungestümen Angriffe verschafften ihm nichts anders, alseigenen Verlust. Die russischen Truppen passirten über d>e beidenobengenannten Drücken, so wie über die Schiffbrücke, die unweitder großen steinernen rechts angelegt war, den Fluß; schon amMorgen um 9 Uhr wurde die hölzerne Hülfsbrücke angezündet,