Band 
Erster Theil.
Seite
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Deis Corps -es Fürsten Gotschakvw des 2ten hatte die Neu«stadt Dresden gleichfalls sehr hartnäckig vertheidiget, und zog sichspäter langsam zurück; die Scharfschützen des SchlüsselburgschenInfanterie-Regiments fanden hier Gelegenheit, sich ganz besondersabzuzeichnen , sie machten die, letzte Nachhut und hinderten denFeind am Vordringen. Die überlegene feindliche Artillerie hattemehrere russische Kanonen demontirt, und besonders viele Artillerie-Pferde getodtet. Gegen Z Uhr am Nachmittage hatten die Fran-zosen die Neustadt bereits besetzt.

Der Feind begnügte sich heute damit, seine Brücken erbauet,Und selbige durch übergesetzte Detaschements bereits gesichert zuHaben, ohne jedoch weiter vorzurücken; deshalb blieb die russischeNachhut gleichfalls noch in ihrer Stellung, und ihre äußerstenVorposten waren jenseits Pirschen und der Neustadt Dresden auf-gestellt "> ' >

Die französische Armee stand:

der Kaiser Napoleon mit seinem Hauptquartier in Dresden,dawärt, 6 te und Nike Armee-Corps bezogen Feldlager bei derStadt und auf den nahe gelegenen Höhen auf dem linkenUfer der Elbe, die Garden lagen in Dresden.

- Aas-'Ne und Ztc'EorpS Waken im Marsch nach Torgau be-griffen, ' - ^

Der iote Mam

Als die-NachriW'von dem Uebergange des Feindes über dieElbe, im Hauptquartier, der Verbündeten einlief, beabsichtigte mananfänglich^ das Verbündet^ Kriegshoer -bei Königsbrück zu vereini-gen', um dhrt oder koch mehr links, dein'Feinde die Schlacht an-zubieten, in welcher dvs Corps des Generals Bülow in der Flanke-es feindlichen HeereH entscheidend wirksam seyn sollte, es wurdespäktr dieser Plan jedoch ganz astfgegdben, und:

die preußische Armee erhielt Befehl, nach Kbnigsbrückzu marschiren. Diesem zufolge brach sie um 2 Uhr des Morgens«rüf, marschirte links ab, auf der großen Straße, und nahm amAbend das Lager hinter Königsbrück, so daß das Corps des Ge-nerals Uork auf dem linken, an den steilen Grund des FlüßchenSPuisnitz sich lehnte; das Corps des, Generals Blücher, auf deinrechten Flügel, in der Verlängerung der Fronte, bis gegen Weis-sak, auf der kleinen Straße nach Camentz hin stand. Das DorfGreifenhain und der bewachsene Grund vor der Fronte, wurdemit allen Füsilier-Bataillonen beseht, und die gesammte Artillerieauf der großen Straße nach Camenh aufgefahren.

Die preußische Nachhut besetzte die Dörfer Glauschüh, Lau-sitz und Hokendorf, wodurch sowohl die Straßen nach Meißen,als auch nach Dresden und Radeburg beobachtet und gesichertwaren , und außerdem wurde der Feind durch ein, in Ottendorfstehendes Detafchrment beobachtet.

Das Hauptquartier des Generals Blücher war in Kö-«jgSbruck. -

Das Corps des Generals Kleist marschirte nach GroßenhahmDie russische Hsuptarmee unter dem General Grafen