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Posten der Nachhut standen noch immer unweit der Dorsts Wol-kan, ihr Hauptcorps bei Roth-Naustiz.
Bon dem französischen Kriegsheere.
Das gte und 6te Armeecorps blieben in ihrer gestrigen Stellung.Das Zte Armeecorps (Ney) marschirte auf Luckau.
Das Zte Armeecorps (Lauriston) nach Dobrilugkh.
Das 2te ArmeecorpS (Victor) stand bei Wittenberg.DericsteMai.
Beide Kriegsheere blieben in den bekannten Stellungen stehen,und selbst unter den Dortruppen kam es zu keinem Gefechte, mitAusnahme des Gen. Maj. Jlowaisky des isten, der einen Angriffauf einen Theil des Bertrandschen Corps in der Gegend vonKLnigsbrück machte, wobei er 8 Offiziere und 175 Mann zu Ge-fangenen machte.
Es meldeten sich bei den Vorposten der Verbündeten einesehr bedeutende Anzahl Ueberläufer.
Das 7te französische ArmeecorpS (Regnier) verließ heuteTorgau und marschirte nach Annaberg.
DeriZteMai.
Mit Tagesanbruch griff der Feind an, die russische Nachhutsetzte sich in Marsch, und vertheidigte zuerst eine Stellung betBurkay, während die Unterstützung bei Roth-Naustiz stehen blieb—- in den fortgesetzten Gefechten zogen sich die Rüsten bis Gödau zu-rück, wo sie sich länget als Z Stunden behaupteten. Der Mar-schall Macdonald suchte mit dem iiten ArmeecorpS diese Stellungmit 2 Abtheilungen Fußvolk zu umgehen, es wurde deshalb dasssharkowsche und Kargapolzsche Dragoner-Regiment, vom Gen.Zusefowitsch angeführt, zum Angriff beordert, er wurde mit sehrdiel Tapferkeit ausgeführt, und der Zweck vollkommen erreicht,denn der Feind hatte eine große Anzahl Todte und Blessirte, und7 o Mann geriethen in Gefangenschaft; der Feind selbst in Un-ordnung zog sich zurück. Auch auf der rechten Flanke machte dierussische Reiterei, unter dem Befehl des Obersten Uwarow gleich-Alls mehrere erfolgreiche Angriffe. Dennoch zogen die russischenTruppe sich bis nach BauheN zurück, ohne vom Feinde mehrals durch Kanonenschüsse beunruhiget zu werden. Es stellte sichAd Fußvolk vom CorpS des Gen. Prinzen Würtemberg über die^pree in der ersten Linie auf; das Corps des Generals Fürsten^sschakow des 2ten, bildete die zweite Linie, Und die Truppendev Gen. Lieut. Markow und ein Theil der Reiterei wurden nochmehr rückwh^g zur Reserve aufgestellt, und zwar alle dicht zur" . " Hand von der Stadt Bautzen. Die Stadt war bereitszur Vertheidigung eingerichtet, denn alle Thore waren schon ver-rammelt (bm auf das welches nach Görlih fährt), eben so wardas Schloß Ortenburg (zur Vertheidigung wohl geeignet), mit indie verschanzten Linien aufgenommen, jetzt wurden beide zusam-men mit 8 Bataillons Fußvolk beseht.
Die russischen Vorposten, welche heute der Oberst und Flügel-d>Utant Sipagin befehliget hatte, blieben noch jenseit der Spree' °herr bis über den Galgeuberg hinaus, und zur Beobachtung der