Band 
Erster Theil.
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beiden Flanken wurden außer den Kosaken - Detaschements, zumehrerer Sicherheit, noch auf dem rechten Flügel das leichte Ka-vallerie-Detaschement des Gen. Maj. Landükoy bei Wittichenau,so wie das leichte Kavallerie-Detaschement des Gen, Maj. Ema-«uel auf dem linken Flügel bei Boblitz aufgestellt.

Das verbündete Kriegsherr verblieb in feinem befestigten Feld-lager bei Bautzen, obwohl iu.der Aufstellung einzelner Truppen-theile wegen der eingerückten Nachhut mehrere Veränderungenstatt finden mußten. So zog sich das Corps des Gen. Berg ausfeiner Stellung links von Baützen in die rückwärtige verschanztePosition auf dem linken Flügel.

Das Hauptquartier des Gen. Wittgcnstein wurde nach demDorfe Steindörfel verlegt.

Von Seiten des Gen. Work wurden, damit der Feind zwi-schen der Spree und Elster keine Bewegung vornehme, die un-entdeckt bleiben könne, 4 Esquadronö des 2ten Leibhusaren-Re-giments nach Wcifsig und Opitz, und 3 Esquadrons des schlesi-fchen Husaren-Regiments nach Luppe geschickt, um den Feind zubeobachten. Die Brücke und Furth von Niedergurka wurde durchein Kommando beseht, und die nöthigen Vorbereitungen zur Zer-störung gemacht.

Der General Blücher ertheilte dem Major Wihleben (desGarde-Jäger-Bataillons) den Befehl, eine Erkennung des Fein-des in der rechten Flanke der Stellung des verbündeten KriegS-heeres zu unternehmen, weil alle Nachrichten dahin übereinstimm-ten, daß eine sehr bedeutende feindliche Macht gegen diesen rech-ten Flügel vorrücke; es wurden ihm von Truppen mitgegeben:eine Compagnie Garde-Jäger, das Zte Bataillon des Leib-Zn-fantcrie-Regiments, 2 Eöq. Uhlanen und 4 reitende Batterie.Diese Abtheilung setzte sich heute mit Tagesanbruch in Marsch,sie ging bei Nimschütz über die Spree, und stellte sich bei Belbritzauf, von hier sendete sie ihre Parchien bis nach dem KlosterMaricnstern auf der Straße nach Camentz, so wie bis nach demStädtchen Pulsnih zur linken; allein sie durfte nicht wagen, wei-ter vorzurücken, wegen des heute erfolgten Rückzuges der russischenDortruppen und des allgemeinen Vorrückens des französischenKriegsheeres, von welchem eö sich selbst bestimmt überzeugte.Hierdurch ward sie genöthiget bis nach Klein-Welka zurückzugehen,von wo sie sich in der Nacht wieder bei Nimschütz über die Spreezurückzog, nachdem sie jenseit zur Beobachtung des Feindes eineEsquadron Husaren zurückgelassen hatte. — Sie hatte einigetodte und verwundete Uhlanen verloren, und traf am ititen Nach-mittags wieder im Lager ein, mit der Nachricht, daß der Feindin der Fronte bereits wirklich erschienen, in der Flanke im An-marsch sey.

Die feindlichen Vortruppcn oder das ute Corps das der russi-schen Nachhut gefolgt; es besetzte die Anhöhen von Gaufsig bisKlein-Wölkau auf dem linken Ufer der Spree, der Stadt Dauhengegenüber.

Das ?te Corps (Register) machte heute in Annaberg, bis