das Zte Bataillon des Hten vstpreußischen Znfanterie-Regimentö,Commandeur der Major v. Gagern.rin Bataillon des Tulaschen Infanterie-Regiments, Comman-deur der Oberstl. Bullach.
Die Dordertruppen des Gen. Maj. v. Oppen standen, wiebereits erwähnt, vor der Stadt Luckau, bei den Dörfern Caus-dvrf und Fresdorf.
Es bestand dieses hier vereinigte Truppen - Corps also aus:prcuß. Truppen in 14^ Bat. t> Eoq. 4 s Batteri» iZ,Zoo Mannrussische — in 2 — 4 — 2 __
3 Kosaken-Reg._ 2,Zoo Mann
Zusammen in 16z Bat. roEsg. 6^ BatterieZ Kosaken-Reg. ist,800 Mann.
Die Brigade des Obersten v. Boyen sollte, sobald sie einge-troffen sein würde, den nördlich belegencn Uebergang besehen, undden rechten Flügel verstärken.
Die Brigade des Gen. Maj. v. Borstet hatte heute den Be-fehl erhalten, von Cottbus ihren Marsch über Lübben nach Luckaufortzusetzen, man konnte heute auf ihr Eintreffen nicht wohl rech-nen, weil sie nicht allein einen sehr weiten, sondern auch sehr be-schwerlichen Marsch zurückzulegen hatte. Für den Fall, wenn siejedoch wieder Vermuthen noch eintreffen sollte, war es ihr zu-gedacht, den linken Flügel zu verstärken.
Das i2te feindliche Corps des Marschalls Oudinot war vonKirchhayn gestern bis nach Kahlau vorgerückt, in der Meinung,preußische Corps bei Cottbus zu treffen, und in der Absicht^ anzugreifen; es änderte, nachdem es den veränderten Marschoer Preußen zum Theil gesehen hatte, seine Richtung, und mar-fchirte mit Anbruch des Tages von Kahlau ab, gegen Luckau, wo-h>n es Z Meilen hatte; es näherten sich seine Kolonnen ungefähr"in 10 Uhr Morgens der Stadt Luckau, und das Gefecht wurde""t einem zahlreichen Geschühfeuer eröffnet.
Um 11 Uhr griff hierauf der Feind ernstlich an, die bei Kaus-oods und Fresdorf aufgestellten Dordertruppen des Gen. Maj. v.Oppen, bemüheten sich ihn längere Zeit vom Vordringen abzuhal-son; er warf jedoch die schwächer,, Truppen zurück, worauf sich000 Gen. v. Oppen seinen Anweisungen gemäß, in die Hauptsiel-iung auf dem linken Ufer der Persie zurückzog. Die Franzosen^""en sich nun in der Front aus, und griffen von ihrem Ge-d e ^ ""terstützt, die freiwilligen Zager und Scharfschützen sehrd' r' ^ rückten vor, überschwemmten mit ihren Scharfschützen^ und Gärten vor der Stadt, und drangen endlich in
-Kalamer Vorstadt ein, obgleich ihnen überall ein sehr lebhafteseures Gewehrf«uer entgegengesetzt wurde, so behaupteten sie sichEM sondern rückten fechtend, sowohl bis an das Kalauer. ° uu ^ "L'uf ^-hor vor; und eroberten sogar auf einige Au-« nbsjckx das Kalauer Thors allein jetzt wurden sie von den Preu-dem Bajonet angegriffen, zurückgedrängt, und die Stadtv"eb vor; den Preußen mmhig behauptet.