Band 
Erster Theil.
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Pferde und Zo Gefangene zurückbrachten. Während dessen hatteder Rittmeister v. Colomb Anstalten zur Vernichtung des Artillerie-Pstrks getroffen, es bestand derselbe aus ist, Kanonen, 6 Haubitzen,und Zti Wagen mit gefüllter Munition, ss Vorraths- und 6 an-dern Wagen. Er fiel nebst 700 Pferde» und Zoo Gefangenen>n ihre Hände. Es wurde sogleich alles Holzwcrk verbrannt, dieMunitionsrvagen in die Luft gesprengt, die Kanonenrohre verna-gelt, und möglichst Unbrauchbar gemacht, alles Eisenwerk den Land- 'Eliten preisgegeben; die Pferde wurden meist todt geschossen, nurwenige verschenkt, oder als Reserve-Pferde mitgenommen, undalle Gefangene entlassen. Don preußischer Seite war dabei einMann geblieben und 2 Mann verwundet worden, unter denender Lieutenant v. Katte sich befände Das Streifkorps ging jetztgegen die Straße von Jena zurück, passtrte solche, und traf amgten Zuny unwei: Weimar, unerwartet mit dem Lüzowschenstreiftorps zusammen, es wurde hier eine gemeinschaftliche Unter-'whmung verabredet, worauf es über Planen nach der böhmischenGrenze marschiere; hier erfuhr es den abgeschlossenen Waffen-nlllsiand, am i iten Zuny in Neustadt an der Otta, und mar-fchikte hierauf im Linvcrständmß mit den sächsischen Behördenüber Bbrg'.l, Freiburg, Dcutsthcnthal und Wettin nach der Elbe«u, und hatte am ::2ftcn Zuny sein letztes Nachtquartier in Werk-es bei Köchen; da rückte des Abends um Z Uhr, der westphali-fche General v. Hammersicin Mit ss Esquadrons und einem Ba-wstion Fußvolk heran, um das Streiftorps anzugreifen, weil essss Waffenstillstand-Uebereinkunft entgegen, nicht schon am i2ten'vUni über die Eibe zurückgegangen sey, und verlangte, es solltebch ihm zu Gefangen ergeben. Da wurde sogleich Allarin ge-soffn, -das Streiftorps vcrjämmelte sich lehnest, und trat seinen^"ckzug nach Aken an, ohne daß der zahlreiche Feind ihm etwasZuhaben vermochte, da hier jedoch keine Fahre vorhanden, so!!wftchirte es noch in dieser Nacht nach Tochm, und .bewerkstelligtemnen Ucbergang auf das rechte Ufer der Elbe und auf den vatertindischen Boden. Doch bestand sein Verlust in iss'Mann nnd^ Pferden.

2) Beschreibung des Gefechtes bei Halbcrstadt, amovsten ig,Z, von dem General-Major Tschernischef demFeinde geliefert.

2Zsten May gegen Abend passtrte der General Tfcherni-'.-wie seiner Abtheilung von 1200 Mann leichter Reiterei, ins» is von Ferchland die Elbe, und verfolgte seinen Marschü bfteiks am Zosten May mit Tagesanbruch in der Ge-

gend von Halberstadt eintraf, weil ihm die Nachricht zugekom-m war, daß sich hsi? ein bedeutender Artillerie-Train befinde,dem Marsch chach Magdeburg begriffen sey. Die gehegtess, stuung, hier den Feind zu überraschen, war ihm jedoch bereits' ylgeschlagen, weil die westphälische Gensd'armerie jene Truppen- v n anr Vorabend von der Annäherung der Rnffen unterrichtetEs eilte dep General Tschernischef voraus, um die feind-

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hatte.