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und that dem Feinde sehr vielen Schaden, indem es seine Kano-niere bei dem Geschütz todt schoß.
Am ejten Wai kam, da der König befohlen hatte, die Festung. Glogau förmlich zu belagern, bereits der erste Transport des Be-lagerung!) - Geschützes zu Wasser an. Es wurde nun alles zur baldigenBeschießung und wirklichen Belagerung vorbereitet, und die feind-liche Garnison so enge eingeschlossen, daß die preußischen Vor-posten fast überall auf dem Glacis standen; und die feindlicheGarnison bei Nacht bis auf den verdeckten Weg eingeschlossenwar. Bei Tage benutzten die Franzosen noch das'auf der Oderseneund in der Nähe der Sternschanze liegende coupirte Terrain, sowie in den Ruinen des Dorfes Zerbau und in der Klingelmühleund dem nghe dabei liegenden Garten einige Posten auszustellen.
Um die Aufmerksamkeit des Feindes auf die Stern schanze zuziehen, und um ihn glaubend zu machen, daß bei der nahe bevor-stehenden Belagerung dort der Angriff erfolgen würde, wurde inder Nacht vom 6tcn zum 7W11 Mai Zoo Schritt vom Hauptwalldieser Schanze eine Transchee eröffnet, und durch einen Laufgra-ben mit den Ruinen von Zerbau in Verbindung gesetzt, es wurdeein Piquet von Ivo Mann in den letztgenannten Ruinen aufge-stellt, die Transchee selbst wurde mit Scharfschützen und mit Za-gern beseht. Mit Tagesanbruch beschoß der Feind die Transcheemit großer Heftigkeit, jedoch ohne Erfolg; dagegen litt derselbesehr sichtbar durch das diesseitige kleine Gewehrfeuer der Zager.
Nachmittags machte der Feind einen Ausfall mit 2000 MannFußvolk und 2 Kanonen; zu gleicher Zeit führte derselbe 2 Kano-nen auf der Znsel auf, welche die Transchee flankirten. Unterdem Schutze des feindlichen Geschützes aus der Sternschanze,machte der Feind Mit großer Überlegenheit einen Angriff auf dieTranschee, und nöthigte nicht allein die diesseitigen Truppen selbigezu verlassen, sondern drängte auch das bei Zarkau aufgestellte Pi-quet gegen Noswitz zurück, das 2te Reserve-Bataillon des erstellschlesischen Infanterie-Regimentö warf sich dem Feinde sogleich ent-gegen, und wurde durch das 2te Reserve-Bataillon des 2tcn schle-sischen Infanterie-Regiments unterstützt. Der Feind wurde end-lich mit Einbruch des Abends mit großem Verlust zurückgeworfen,das Gefecht war von beiden Theilen sehr hartnäckig, und wurdevorzüglich dadurch entschieden, Laß eine Abtheilung des Reserve-BatalUons Carlowitz mit 2 Kanonen den Feind in seiner rechtenFlanke angriff. Der Feind, welcher sich auf dem Glacis derFestung wieder gesammelt hatte, wurde durch die sehr sichtbareWirkung des diesseitigen WurfgcschützeS zum schnellen Rückzügein die Festung genöthiget. Die preußischen Truppen, welche denweit überlegenen Feind mit solcher Entschlossenheit und mit demBajonett angegriffen, daß dieser sein Vorhaben, sich der DörferNoSwitz und Schreppau zu bemächtigen gänzlich verfehlte, bestan-den meist aus jungen Rekruten. Geblieben war der Maj. und Com-mandeur v. Hohendorf und 16 Mann, verwundet 4 Offiziereund 76 Mann. Der Feind hatte 62 Todte und 200 Verwundete.
Am roten Mai bemerkte man, daß der Feind auf dem rech-