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abgeschickte Offiziere vom abgeschlossenen Waffenstillstände sogleichzu unterrichten, und sie durch selbige zum Kriegshecre zurückzufüh-ren, aber sich eine billigere Rücksicht» zvegen der hierzu erforder-lichen Zeit, allenfalls damir diese nicht zur Ungebühr ausgedehntwerde, unter Aufsicht und Mitwirkung der Franzosen selbst, hätteVorbehalten sollen. Die Absenkung einiger Offiziere erfolgte zwar,allein mehrere Tage zu spät, als bereits die Streifsorps des Ritt-meisters von Cvlomb und des Majors von Lüzow jene bekanntenAngriffe vom Feinde erlitten hatten. Es erscheinen hiernach dieseAngriffe der Franzosen auf die genannten StreifkorpS, obgleich sievon kleinlicher Rache erzeugt waren, nicht so ganz widerrechtlich»als sie in vielen Schriften erklärt worden sind, wenn man sic^eigensinnig an den Buchstaben der Ueberemkunft halten will. Eswar der Zweck der Schriftsteller und der Einzelnen, indem sie die-sen Angriff als etwas Beispielloses, als die höchste Verletzung derVölkerrechte und der Verträge darstellten, gewiß kein anderer,, alsder sehr lobenswerkhe, daß der Haß gegen den Feind in jedemGemüthe genährt, daß er dadurch vermehrt werden solle. Alleinhatten dze Preußen solche Veranlassungen nöthig, damit ihr Haßvermehrt werde? war dieser nicht schon , tief genug begründet, indem, nvas der. Einzelne, und wach chaö Vaterland erduldete. Mirscheint daher dieser kleine Streit, nicht würdig der großen Zeit —Mir scheint das Volk in der Meinung der Nachwelt zurückgesetzt,wenn zur Zeit wo es einen National-Kricg um alles Heilige sei-ner Selbständigkeit willen führt, über solche kleine Ereignisse sogeurcheilt wird, als wenn seine großen Entschließungen dadurch er-zeugt worden wären. ,
Am natürlichsten ist nun auch die Frage, warum schloß den»aber der Kaiser Napoleon so bereitwillig den Waffenstillstand ab,'wenn i er in einer so vyrtheilhaften Lage gegen die Verbündete»war: warum wurde er denn seinem Charakter so unrre.u, daß ctselbst bereits gemachte Eroberungen wieder abtrat, und sie für neu-tral erklärte?
Es hatte der Kaiser Napoleon, vom erlebten Unglück gebeugt»den Krieg wahrscheinlich nicht mit sehr großen Hoffnungen unter-nommen: er raffte in Eil seine ungeheuren kaum bewaffnete»Streitkräfte zusammen, und eilte damit dem Kriegsheere der Vet-kündeten entgegen: er gedachte mit einem Schlage durch Ueber-macht, in einer großen entscheidenden Schlacht sie gänzlich zu be-siegen, ehe sie noch ihre Rüstungen vollendet. Doch da überraschtihn nierst der Sinn des preußischen, Kricgöheereö in der Schlachtvon Groß-Gorschen; er rief sich jene zahllosen Schlachten insdächtniß zurück, die er gekämpft, wo er selbst tapfere Heere gtführt; allein solche stürmische Tapferkeit, vereinigt mit dieser tak-tischen Ausbildung und Kriegsgewandtheit, hatte er bisher nichtgesunden. - Sein Kriegsherr war wohl zahlreich, doch nichtvergleichen dem ehemaligen, es waren nur bewaffnete Arme, kei»?geschickte Uebung, auch war der Kriegügeist nicht ausgebildet, wAnicht wie früher, so empfänglich für Ehre und Ruhm; denn "ich-die freie Wahl, sondern der Zwang hatte die Truppen versazM^