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Beilage XIII.
Tagebuch der Belagerung der Festung Spandau vom istenApril bis den L^een April igrZ.
Die Stadt und Festung oder Citadelle von spandau liegt 2 MUlen westlich von Berlin, da wo die Spree in Llc Hav l fallt, die St»l»liegt von der Citadelle nur ungefähr ruo Schritte entfernt, die C>l^helle ist mit zwei Wasser ,räven umqevcn, die so eine Insel der Havelbilden, ste wurde in den Fahren ,577 die iS 83 von dem Grafen Roch»/von Lynar ervaut, jedoch oft verändert. So klein die Festung ist, sthaitvar ist ste jedoch sie ist ein regulaireS Viereck, uud bestehet auS sgroßen 4» Fuß hohen gemauerten Bollwerken, mit Brustwehren Nistvortrefflichen Kasematten; die -Stadt ist ebenfalls befestiget, und It»lmehreren Außcnwerken versehen, welche in den Fahren >8>v bis l»sehr ansehnlich vermehrt wurden. Im Fahr >812 wurde ste mit stachMischen, und preußischen Truppen gemeinschaftlich besetzt — als dstRussen über die Oder gingen, mußte die kleiipe preußiiche Besatzu»?abziehen, und die Franzosen besetzten die Stadt und Festung allein-Am chten März ließ der Ko Mandant einen Theil der kleinen Bv^stadt abbrennen, und die in Berlin eingerückten Russen schickten ei»Detaschcmenk unter dem G. M. Helfreich ab, um sie zu umstellen.
Die fragwfische Garnison bestand unter dem Kommandanten G'M. Baron Bruny, auS:
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> Bat. Franzosen von 5Zo Mann,
1 B >t. vom i2Men Linien Jnf.-Reg., Holländer und De^sche, 5<>o Mann,
aus Pühlnischen Truppen, 1800 Mann,z Comp. Artillerie, 26,, Mann,
Train Soldaten, So Mann mit 12L Pferden.
Am Isten April I 8 i 3 , erhielt der E. M von Tbümcn den A»^trag, mit seiner Brigade die Festung Spandau einzuschließen, eSstand selbige aus:
l^dem isten, 2ten und 3 ten Bat. des gten Ostpreuß. J»l'j Reg.,
» f 2 Jäger Comp.,
'F einem freiwilligen Jäger Detaschement des isten OstprettstI JnftReg.,
l der 6 psund. Fußbatterie des Cap. v Ludwig.
mit welchen er an diesem Tage nach Charlottenburg makschirte, wo ^die Truppen des Gen. Mas von Hilfreich ablötete, eS war die Fest»"?Spandau bisher nur dlockirt worden durch Reiterei, und es war zvAeine Verbindungs-Brücke über Pichelswerder »ach dem rechtender Havel geschlagen, allein dennoch hatte man zwei Meilen zu >»^kchen, um von der Spree bis an die Posten vor Spandau, Welchegen das Oranienburg«,- Thor zu standen, zu kommen. Der Gen. v. TEmen ließ deshalb sogleich eine Ko -mimikations-Brücke erbauen, welchnördlich von Spandau über den Valentins Werder erbaut wurde. A»Awurde in der Spree in der Gegend, wo das ehemalige Wirtbsb.chder Stern aestanden bat, ein großer Prahm aufgestellt, um von vch«ine Verbindung mit der Jungfernheide und denen Posten, welche S*"'das' Hormverk der Plan genannt, standen, zu bewesterküigen.
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