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Den l 4 ten April.
Es wurden Offiziere an Sr. Majestät den König und an die Generale-Graf Mlkgenstcili und v. Bülow geieudet, weiche den >6. April zurück-kehrten! der Gr„f chittgenstein h tte die Genehmigung zu dieser ckebct-einkunft vers gt, „nd befabl d -s Bombardement ungesäumt «umfangen.D« zugleich »in grosser Theil der Munition zum Wurfge>chny ange-kouimci, und dereit gefüllt wir, so wurden noch in der Nacht von!i6tcn zum I7ten 3 Batterien jede von 2 Stück Mortieren auf dckOr Nl.nburqer Seite hinter den klein n Höben der Schülerherge, »n»I-,0U Sebrttt von der Citadelle entfernt, zu bauen angefangen und »u>die Arbeit zu decken, das Zte Bat. des gten Ostpreuss. Ins.-Reg-hinter den Schülerbergen im Laaer aufgestellt, > Compagnie von dckNcferpe aus Ch-rlottendurg besetzte die Jungfcrnheide, und ^ Com-pagnie Pionnier traf ein. i
Den lyten April.
Die Arbeit war vom Feinde in der N-cht nicht entdeckt worden/und um 7 Uhr des Morgens wurde Las Bombardement mit dem cher-fen aus allen 3 Batterien angefangen, und in 24 Stunden wurden3 k» Stuck Sopfünd. Bomben in die Citadelle hineingeworfen. UMjedoch das Bombardement noch wirksamer zu machen, wurde in dekNacht noch eine Batterie von 4 Stück ivpfünd. Haubitzen auf .dckSeite von Ruhleben zwischen den beiden B -stionen Köniq und Köni-ginn, um die Courtine zu enstliren erbauet, und vom Gerichte hebauf der andern Seite der Stadt, die Besatzung währen- der Nachtbeunruhiget.
Den igten April.
ES war vom Feinde «»entdeckt, die H-iubitzbatterie nebst einemLaufgraben längs dem Holze, das Herz genannt, erbaut worden, sie ver-sperrte und vertheidigte zugleich die Straße an der Försterei, auch aus itztfing man des Morgens UM 7 Uhr zu werfen an. Es hatte gestek»und heute mehrekemale in der Citadelle gebrannt, jetzt gerieth dckJulius-Thurm in Brand, die dort aufgesteckte französische Fahne ver-brannte, auch die Wurfoatterie zündete um diese Zeit die Stockhäusckan — und das Feuer verbreitete sich über die sämmtlichen Gebautvom Julius Thurm, bei der Kommandanten-Wohnung vorbei bis a»den Kavalier des Bastions Brandenburg. Hierauf um 12 Uhr Mittaggeichah in der Span Schanze eine Explosion. Es war nehmlich eine Ku-gel in das Pulvermagazin gefallen, und der grösste Theil des Bastw»§Königinn in die Luft geflogen, eine sehr bedeutende Bresche entstau-ben; die Gefahr und die Bestürzung der feindlichen Garnison war fthtgross, daS grosse Magazin brannte ab, und die Franzosen erwartete»/es werde das unter dem Julius-Thurm befindliche grosse Pulverma-gazin von ,ouo Zentner in die Luft fliegen. — Den Belagerern er-gingen die sehr günstigen Momente zum Sturm, weil ihnen dek In-stand in der Festung unbekannt geblieben war.
Den igten April.
, In dieser Nacht wurde nach Ruhleben zu noch eine Batterie Adie 3 russischen Einhörner unentdeckt erbaut, und durch einen 8a»l-griben mit der Haubitzbatterie verbunden, auch auf der SeiteSchülereerge wurde noch eine Batterie für 2 Haubitzen erbauet,um 7 Uhr mit dem sämmtlichen Geschütz geworfen, es wurde die B""sche erst heute entdeckt; und hierauf durch einen Trompeter der KowMandant sogleich zur Uebergade aufgefordert.