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Ausbildung zu Pferde war dürftig, und konnte sich mit der inder preußischen Kavallerie nicht messen; die Wartung der Pferdewar schlecht wie zu allen Zeiten, daher denn auch nach wenigenangestrengten Märschen und nach einigen Entbehrungen die Pferdeabgetrieben und gedrückt waren, und ein Theil der Reiter die Pferdeverloren hatte, so daß es einer fortgesetzten Requisition an Pferdenin den besetzten Ländern, und des großen Zuflusses an Beute-pferden bedurfte, um die französische Kavallerie dennoch auf einemeinigermaßen respektablen Fuß zu erhalten. Bei aller Tapferkeitfehlte es ihr an jenem seit Friedrich dem Großen der preußi-schen Kavallerie eigenthümlichen stürmischen Wesen; sie ließ sichmeist angreifen, und erwartete ihrenGcgner wohl stehenden Fußes mitausgelegtem Seitengewehr oder mit einer Karabinersalve. Dagegenverstanden es die jungen, rüstigen französischen Kavallericfllhrer —und an ihrer Spitze vornehmlich der Großherzog von Berg — sehrwohl, jeden günstigen Augenblick festzuhalten, und trotz der relativbeschränkten Mittel, welche ihnen ihre Kavallerie bot, auf dasReichlichste auszubeuten, wodurch sie denn auch dahin gelangten,sich am Schluß des Feldzugcs von 1806 rühmen zu können, auchdie gepriesene preußische Kavallerie besiegt zu haben.
3) Die französische Artillerie zahlte im Jahre 1806:
8 Regt. Fuß-Artillerie der Linie in 176 Kompagnien,
1 - - der Garde in 6 -
6 - reitende Artillerie der Linie in 37 -
2 Kompagnien reitende Artillerie der Garde,
12 Train-Bataillone der Linie in 72 Kompagnien,
4 Train-Kompagnien der Garde,
16 Kompagnien Ouvriers,
2 Bataillone Pontoniers in 16 Kompagnien,
4 Kompagnien Waffenschmiede.
Da die Fuß-Kompagnie auf dem Kriegsfuß 4 Offiziere,96 Mann, die reit. Kompagnie der Linie 5 Offiziere, 105 Mann,dir der Garde 4 Offiziere, 96 Mann, die Train-Kompagnie 1 Of-fizier und 98 Mann, die Ouvriers- und Potoniers-Kompagnie4 Offiziere, 96 Mann, und die Kompagnie Waffenschmiede 3 Of- -