Band 
Erster Theil. Erster Band.
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wolle; hat sie ihn an der niedern Weser gefunden und geschlagen,und es steht eine zweite feindliche Armee an der obern Weser, soinarschirt sie nach gewonnener Schlacht links ab nach der obernWeser; sie überschreitet selbst diesen Fluß und die Ems, um überallden Feind aufzusuchen und zu schlagen. Sie schlägt, was vorihr steht, unbekümmert um das, was ihr der Feind in die Flankengeworfen haben kann; wir haben keine Flanken und keinen Rücken,da wir leben, wo wir stehen. Wie ein' reißender Strom wirftsie alle Dämme, die der Feind ihr in der Front entgegensetzt, nie-der; die Flanken-Manöver des Feindes werden bald wie einNebel zerstieben "

„Die Haupt-Armee handelt so unabhängig für sich."

„Ebenso die zweite, die sogenannte schlesische Armee. So-bald sie am Bober versammelt ist, geht sie in Eilmärschen nachder Elbe; sie zwingt die Sachsen, mit uns gemeinschaftliche Sachezu machen; sie geht am Main herunter, und zerstreut Alles, wassich vom Feinde in diesen Gegenden findet. Sobald sie hier auf-geräumt hat, nimmt sie die rechte Schulter vor, geht an die Do-nau vor, oder wendet sich selbst nach Böhmen und gewinnt sowieder Schlesien. Ihre Operationen stehen nur insofern mit dergroßen Armee in Verbindung, als beide die Absicht haben, denFeind aufzusuchen und zu schlagen. In dem Geiste müssen wirKrieg führen, wie Gustav Adolph ihn führte. Der Krieg mußden Krieg ernähren. Maschiren und schlagen, darin bestehe alleunsere Strategie rc."

„Man fasse eine große Idee: ich habe diese Idee hinge-worfen. Diese Idee muß jeden ansprechen, der sich nicht ewig inengen Kreisen bewegen will; man führe das, was ich seit Mo-naten kalt und ruhig überdachte, mit Feuergeist aus."

„Die westpreußischen Truppen theile man in zwei Theile.Den einen Theil gebe man dem General Blücher und schicke ihngegen den König von Schweden. In Stralsund werfe Blücherdiesen lächerlichen Helden, der nur diesen Moment scheint abge-wartet zu haben, sich in Frankreichs Arme zu werfen, der aufVergrößerung sinnt, und jetzt niederträchtig genug ist, sie vonFrankreich zu erwarten, nachdem er sie von Rußland und England