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vergebens erwartete. Bis an die Gräben von Stralsund ver-heere General Blücher das schwedische Pommern. Er erhalte denAuftrag: aus Mecklenburg alle diejenigen Vorräthe herauszuzie-hen, welche uns zum Kriegführen nützlich sein können. Hat Blü-cher Pommern verheert, Wolgast vernichtet, ist für Swinemündegesorgt, wie bereits gesorgt war, so ist für die dortige Gegendnichts zu befürchten."
„Den zweiten Theil der westpreußischen Inspektion laste mannach der Warthe marschiren, um Südpreußen in Respekt zu er-halten. Er kann auch dazu dienen, Ober-Schlesien gegen einefranzösisch-bapersche Invasion zu sichern, die vielleicht von Passauaus durch Mähren zu erwarten ist. 1 )"
„Man thue aber nichts halb! man erlasse an Europa, anDeutschland und an die eigene Armee Proklamationen rc. Mannähere sich Oestreich auf eine freimüthige, loyale Art; man wollees vom unvermeidlichen Untergang retten. Man nähere sich Ruß-land, verbitte sich aber alle unmittelbare Hülfe; manverbitte sich besonders alle persönliche Hülfe des Kaisers; ichfürchte die Gegenwart dieses Monarchen in unserm Hauptquar-tier mehr als den Feind; seine strudelnde Thätigkeit führt zumUnglück u. s. f."
Endlich zum Schluß:
„Die Anordnung zweier selbstständiger, von einander unabhän-giger, und doch nach einem Zweck strebender, offensiv gehenderArmeen, die sich bald nähern, bald entfernen, kann nicht anders alszu glücklichen Resultaten führen. —"
Der Oberst Massenbach verblieb auch nach Einreichung die-ses Mémoires in seiner einflußreichen Stellung. —
Am 25. August erfolgten endlich neue Befehle an alle kom-mandirende Generale; indessen deuteten sie mehr nur die künftigenEntschlüsse an, als daß sie entschieden dieselben ausgesprochen hätten,und zwar aus dem einfachen Grunde, weil das Wort Kriegnoch immer nicht feststand, man noch glaubte, man werde, auch
1) Die westpreußischen Truppe» zählten im Ganzen nur 16,000 Man».