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Erster Theil. Erster Band.
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Rest seines Korps zur Vereinigung mit den Hessen eintreffen,und nöthigenfalls die Truppen des General Blücher daselbst ansich ziehen könne.

Die vom Herzoge eingezogenen Nachrichten besagten, daß dieHolländer den Befehl hätten, sich aufs Schleunigste mobil zu ma-chen, und daß 20,000 Franzosen bei Oppenheim und Bingenüber den Rhein gegangen wären. Er sah deshalb mit Sorgenach dem Westen, und bat den König mehrfach dringend, denMarsch der westpreußischen Reserve beschleunigen und ihr dieRichtung über Sandow nach der niedern Weser auf Nienburg an-weisen zu lassen, um sich daselbst mit dem zurückgelassenen Deta-schement des Generals Brüsewitz zu vereinigen, obgleich der Gene-ral Blücher beruhigend gemeldet hatte, daß sich die Franzosen ausdem Herzogthum Westphalen sämmtlich rechts gezogen hätten, und esmit der Mobilmachung der Holländer so schnell nicht gehen würde.

Der General Rüche! setzte zufolge der vom Herzog ertheiltenVollmacht den General Blücher nicht mit einer Division, sondernmit dem ganzen zwischen Paderborn und Beverungen versammel-ten Rest des westfälischen Korps nach dem Hessischen in Bewegung,behielt jedoch für die hannöverschen Truppen die Richtung aufMühlhausen bei, die er — wie erwähnt — eigenmächtig einge-schlagen hatte. Daß diese Truppen nach dem Entwurf und nachdem speziellen Befehl des Herzogs Mischendem 16. und 20. Sep-tember in der Gegend von Melsungen und Fritzlar stehen soll-ten, wurde völlig ignorirt. Der Zufall rechtfertigte die Eigen-mächtigkeit des Generals, als am 15. September sowohl bei ihmals bei dem General Blücher von dem Seitens des Königs nachKassel gesandten Major Knesebeck die Meldung einging: der Kur-fürst von Hessen habe nicht nur das ihm angebotene Kommandoüber die Armee des rechten Flügels abgelehnt, sondern auch diethätige Mitwirkung seiner Truppen vorläufig verweigert, und ge-gen das Einrücken preußischer Truppen in das hessische Gebietprotestirt. Da nun der Major zugleich bat, den Protest zu re-spektiren, und die westphälischen Truppen zur Vereinigung mit denhannöverschen nach Göttingen heranzuziehen, so machte der Ge-neral Blücher am 16. auf der Straße nach Marburg zwischen