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Paderborn und Lichtenau Halt, wo ihm am 18. der Befehl desGenerals Rüchel zuging, sich sogleich nach Göttingcn in Marschzu setzen, wohin er auch alsbald über Hörter und über Beverun-gen aufbrach.
Die hannöverschen Truppen erreichten am 17. Sep-tember die Kantonirungen zwischen Wanfried, Mühlhausen, Lan-gensalza und Tennstädt. Der General-Lieutenant v. Winningwurde mit drei Avantgarden in folgende Stellung vorgeschoben:
Bei EiseNach und Gegend: Das 2. Bataill. Köhler-Husaren, die Füsilierbataill. Kaiserling und Bila, 1 Bataill. desInfanterie-Regmts. Tschammer und à reitende Batterie. DieseAbtheilung besetzte das Wcrrathal mit Husaren-Posten von Berkabis Breitungcn und die Orte Marksuhl und Etterwinden je durch
1 Füstlierkompagnie.
Bei Gotha und Gegend: Das 1. Bataill. Köhler-Hu-saren und è Batterie mit Posten im Werrathal von Breitungenbis Meiningcn, einen Haupt-Posten in Schmalkalden.
Bei Erfurt und Gegend: Das 1. Bataillon Pletz-Husaren, welches nach Meiningen detaschirte, und bis an die Grenzedes Bambergschen, so wie im Werrathal über Themar bis Hilv-burghausen patrouillirte.
Das Hauptquartier des Generals Winning wurde in Eise-nach genommen, das des Generals Rüchel in Mühlhausen.
Das 1. Bataill. Pletz-Husaren war von der Hauptarmeedem General Rüchel zurückgegeben und außerdem demselben noch
2 Kompagnien Jäger überwiesen und nach Erfurt dirigirt worden.
Der General Rüchel hatte es also gewagt, statt sich durchden Marsch nach Hessen und durch eine Operation gegen die Ver-bindungen der Franzosen von der Hauptarmee zu entfernen, sichohne Anfrage an diese links heranzuziehen, um mit ihr gemein-schaftlich einer feindlichen Offensive gegen Sachsen begegnen zukönnen. Er hatte reflektirt: respcktiren die Franzosen die Neutra-lität Hessens, so deckt dieses Land die preußische rechte Flanke;respcktiren sie die Neutralität nicht, so wird der Kurfürst ge-zwungen, sich zu erklären, wo dann nach der Versicherung desOberst-Lieutenants Ochs, hessischen Chef des Generalstabes, alles