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Erster Theil. Erster Band.
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2. Oktober, Württemberg-Husaren am 30. September, die 3 —12pfündigen Batterien noch später anlangen konnten.

Der Fürst Hohenlohe war am 12. September von Berlinin Dresden angekommen, um die Mobilmachung der Sachsen zubeschleunigen. Am 17. übergab ihm der Kurfürst den Befehl überdie mobil zu machenden Abtheilungen, welche in der Stärke von6 Grenadier-, 19 Musketier-Bataill., 32 Schwadr., 1 reit., 2Granat-, 1 — 12pfündigen, 2 — 8pfündigen und 1 — 4pfün-digen Batterie, noch zerstreut in den Gegenden von Zwickau, Al-tenburg, Schmöllen, Borna, Kolditz, Grimma, Rochlitz, Oschatz,Schilda, Torgau, Dresden, Großenhayn, Kamenz, Radeburg undBautzen standen, und erst am 25. September ihre Mobilmachungs-pferde empfingen, so daß sie nach der eingegangenen Meldungzwischen dem 28. September und 5. Oktober völlig kriegsbereitbei Zwickau versammelt werden konnten. Bis zu diesen Tagenwaren daher nur die bei Zwickau bereits kantonirenden sächsischenTruppen disponibel.

Bald nach dem Eintreffen in Dresden übersandte der Fürstdem Könige ein Promemoria, das seine Ansichten über die weiterzu ergreifenden Maßregeln enthielt und folgendermaßen lautete:

„ Allen Nachrichten zufolge sammelt sich der Feind bei Pas-sau, Amberg, Nördlingen und Frankfurt. Es ist nicht wahrschein-lich, daß er versuchen werde, durch Böhmen und über das Erz-gebirge unsere linke Flanke zu umgehen, da nur eine Hauptstraßelängs der Eger hinabführt, über das Erzgebirge bis Kommotausich gar keine für Truppen und Geschütz brauchbare Wege finden,und die wenigen weiter östlich liegenden Straßen theils zu ent-legen sind, theils sehr leicht durch kleine Detaschements vertheidigtund ungangbar gemacht werden könnten. Desto gewisser aberscheint es, daß der Feind beabsichtigt, über das Fichtelgebirge inMasse gegen Sachsen und die obere Elbe vorzudringen, weil sichihm auf dieser Seite die kürzeste Operations-Linie nach Dresdenund Berlin, nach Schlesien, und überhaupt nach dem Herzen derMonarchie darbietet; weil ferner diese Gegend unseres Kriegs-theaters am meisten von festen Plätzen entblößt ist, und weil vomBesitz der oberm Elbe das Schicksal des nördlichen Deutschlands