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Erster Theil. Erster Band.
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Vom Könige erhielt der Fürst ebenfalls unterm 24. Ant-wort, welche wie folgt lautete:

„Da eine Operation nach Böhmen nur auf eine zeit-raubende Uebereinkunft mit Oestreich begründet werdenkönne, so wolle er, der König, vorläufig mit den Sachsenund Preußen allein schlagen, um erst alles Miß-trauen bei den andern Mächten zu entfernen,und auf diese Weise die Unthätigkeit derselben in Thätig-keit zu verwandeln. Der Fürst möge daher nur aufChemnitz marschiren und seine Truppen dergestalt inBereitschaft halten, daß die weiteren Operationen gegenden Main ohne Aufenthalt ins Werk gesetzt werdenkönnten rc."

Das Hohenlohcsche Korps setzte sich hierauf am 24., 25.und 26. September auf Freiberg und Chemnitz in Bewegung,um bei letzterem Orte am 28. vereinigt zu stehen. Bereits am16. hatte der Fürst angeordnet, daß die Truppen sich aus densächsischen Magazinen zu Rossen, Meißen, Freyberg, Wilsdruf,Dresden und Bautzen auf 9 Tage mit Brod als eisernen Bestandverpflegen sollten. Dieser Befehl wurde zum Theil in Ausfüh-rung gebracht; zum Theil gelang es nur auf 6 Tage Brod zuempfangen. Da nun gleichzeitig angeordnet worden, daß dieTruppen auf dem Marsch und zwei Tage nach dem Eintreffenin den neuen Kantonirungen, etappenmäßig verpflegt werdensollten, man aber voraus wußte, daß man bei Chemnitz nuraugenblicklich Halt machen werde, so war die Brodverpflegungauf 9 Tage völlig unzweckmäßig, da das Brod beim endlichenVerbrauch viel zu alt sein mußte, um einigermaßen genießbar zusein. Das Praktische wäre gewesen, den Truppen für den Noth-fall auf wenige Tage Brod mitzugeben und in den BrodwagenMehl mitzuführen, um auf alle Fälle gefaßt zu sein. Aber inChemnitz wurde mit dem größten Eifer durch die Stadtbäckerund eine dahin detaschirte Bäckerei-Kolonne aufs Reue gebacken,obgleich man für ein längeres Verweilen schon hinlängliches Brodbesaß und für den Marsch mehr als zuviel mitführte. Es wird