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was der Feind thun würde, um dann mit allen Kräften gegenihn zu marschiren.
Der Fürst übersandte hierauf unterm 22. dem Könige unddem Herzoge ein Marschtableau, nach welchem das Korpsam 27. September die Gegend von Frepberg,
- 28. - - - - Chemnitz,
- 30. - - - - Lichtenstein,
- 1. Oktober - - - Reichenbach,
- 2. - - - - Planen
erreichen sollte, um am 3. bei Hof und Saalburg zu weiteren Be-wegungen bereit zu stehen. Der Fürst sprach aber zugleich denWunsch aus, bei Chemnitz Halt machen zu dürfen, um den Er-folg der Sendung zweier Offiziere nach Böhmen abwarten zukönnen; auch bat er den König, zur Vereinigung mit den Oeft-reichern operiren zu dürfen, indem er zwar früher die schnelle Be-sitznahme der Defileen von Vach und Hof für zweckmäßig ge-halten, nunmehr aber eine schnelle Einigung mit Oestreich nachden ihm aus Wien zugegangenen Nachrichten für noch erspießlicherhalten müsse. Der Fürst hatte nämlich von Dresden aus denHauptmann Valentini vom Generalstab und den HauptmannHüften vom Regmt. Zweiffel, Capitaine des guides des Korps,mit Briefen nach Böhmen an den Erzherzog Ferdinand und dieGenerale Kollowrath, Klenau und Stutterheim gesandt, um sichüber die Stärke der in Böhmen befindlichen östreichischen Truppen,über den Geist derselben und der Generale zu unterrichten, undzugleich die vielleicht in Betracht kommenden Straßen zu reko-gnosziren.
Der Herzog erwiederte dem Fürsten unter dem 24., daß ermit den preußischen Truppen bei Chemnitz Halt machen könne,um daselbst die weiteren Befehle des Königs abzuwarten. Zugleichtheilte der Herzog mit, daß nach eingegangenen Nachrichten:„Alle einzelne Kantonirungen der Franzosen in der Oberpfalzsich am 22. August zusammengezogen und Mittags bei Weidenvereinigt hätten, daß sie auf den Straßen von Hirschau nachBamberg marschirten, wo sich 6—7 Kavall.-Rcgimenter ver-sammelten, sonst aber noch Alles in den alten Quartieren sei."I. 10