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die Zeit zur Versammlung der Armee auf den angegebenen Punk-ten belassen würden. Das Mémoire des Fürsten Hohenlohe hattewohl augenblicklich die Gemüther in Bewegung gesetzt, aber manwar mit Ausnahme des fürstlichen Hauptquartiers bald von denAnsichten desselben zurückgekommen, und als die Hauptarmee am24. September ihre Vereinigung und das Ende der Mobilmachungder Sachsen absehen konnte, als man das Rüchelsche Korps ziem-lich vereinigt bei Mühlhausen und das Hohenlohcsche Korps imMarsch auf Chemnitz wußte, da schwand jene Besorgniß, und estrat der Gedanke wieder schärfer hervor, daß man recht bald einencoup d’éclat ausführen müsse, UNI die noch schwankenden, imStillen aber befreundeten Kabinette zum offenen Beitritt zu bewegen.Am Vormittag des 24 . Septb. war zu dem Ende in der Wohnungdes Herzogs von Braunschweig die erste Konferenz über die ferne-ren Maßregeln, um jenen Gedanken ins Leben zu rufen. Es wohn-ten ihr außer dem Herzog noch der General Phull, die OberstenKleist und Scharnhorst, der Major Rauch, der Hauptmann Müff-ling, ein anderer Oberst Kleist, Adjutant des Herzogs, und derGeneral-Intendant bei. Man konnte über die weiteren Bewe-gungen der Armee noch nicht einig werden. Der Oberst Kleistund der Major Rauch opponirten dem Herzoge. Am Morgendes 25. wurde die Konferenz wiederholt; am Nachmittag abermalsin der Wohnung des Königs, wo außer dem Monarchen undden genannten Personen noch der Feldmarschall Möllendorf undder General Zastrow gegenwärtig waren.
Der König war Anfangs gegen die Operation, wie sie derHerzog im Sinne hatte, wurde aber endlich durch denselben vonihrer Zweckmäßigkeit überzeugt, und der Feldmarschall Möllendorf,der anfänglich gegen den Hauptmann Müffling entgegengesetzteMeinung ausgesprochen hatte, gab seinen Beifall zu erkennen,sobald der König sich mit der Operation einverstanden erklärt hatte.
Man hatte sich für die Offensive entschieden; nicht allein,weil man den Angriffskrieg für den der preußischen Armee aus-schließlich geziemenden und zusagenden hielt, sondern weil manauch glaubte, den Feind noch anfallen zu können, bevor er seineRüstungen beendet und sich aus seinen weitläuftigen Kantonirun-