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nähernden, oder durch dieselbe reisenden Fremden sehr aufmerksamzu sein, und Letztere von Posten zu Posten beobachten zu lassen.Sämmtliche Vorposten sollten indessen noch vor der Hand Allesvermeiden, was mit den ihnen etwa begegnenden französischen Pa-trouillen zu Mißverständnissen oder Feindseligkeiten führen könne.
Die Hauptleute Schöler und Ziehen vom Generalftabe wur-den über den Thüringer Wald nach dem Rhön-Gebirge geschickt,um sich mit dem Terrain bekannt zu machen und danach dieMärsche und Stellungen angeben zu können.
Der vom General Blücher in Westphalen bei dem kleinen, sehrbeweglich sein sollenden Korps zurückgelassene 68jährige GeneralBrüsewitz erhielt den nachgesuchten Abschied, und wurde das Kom-mando daselbst dem General-Major Lecoq, Brigadier in der1. Reserve-Diviston der Hauptarmee, übertragen, indem man glaubte,daß derselbe bei seiner großen Lokalkenntniß in Westphalen hierzubesonders befähigt sein müsse.
Welche Ansichten im Hauptquartier des Herzogs von Braun-schweig über den Operationsplan herrschten, beweist ein Schreibendes Obersten Scharnhorst an den General Rüchel, das wie folgtlautete:
„ Der Plan, welcher Ew. Excellenz mitgetheilt wird, hat fol- -gende Vortheile:
1) Geschieht der Angriff auf einem Punkt mit aller Macht,die man von unserer Seite vereinigen kann;
2) bleibt man bei der Ausführung immer in der Lage, daßman sich sowohl
a) diesseits des Gebirges, als
b) im Werrathale und
c) bei Hammelburg,
rechts und links, je nachdem es die Umstände erfordern,wenden kann, und in keine nachtheilige Defensive zu fallenbefürchten darf;
3) geschieht die Operation fast in der Mitte unseres Kriegs-theaters und giebt uns die Leichtigkeit, unsere Macht gegenjeden rechts oder links andringenden Feind wenden zukönnen."