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„ Dadurch, daß die beiden Reserve-Divistonen einen oder auchzwei Märsche zurückbleiben, setzt man sich in den Stand, sich ihrerbei der Hauptarmee oder den Seitenkorps bedienen zu können,wenn nach dem Marsch über das Gebirge, vorwärts, rechts oderlinks, sich unerwartete Dinge ereigneten."
„Halten die Franzosen nicht Stand, so darf sie nur dieHohenlohesche Armee verfolgen, um im Mittelpunkte mit derHauptarmee gegen andere Anfälle bereit zu sein."
„Wäre Hohenlohe über Hof gegangen, so hätte eine vonden vorrückenden Armeen eine Schlacht liefern können, ehe es dieandere erfahren hätte, denn sie wären 17 Meilen ohne alle Kom-munikation von einander getrennt gewesen/")
„Es kommt mir vor, als wenn man noch Etwas von demvon Paris zurückkommenden Kourier, der den 8. bis 10. Oktoberbei uns eintreffen kann, erwartet, wodurch die Sache beigelegtwerden könnte."
Der Operationsplan deutet die Maßregeln an, welche manergreifen konnte, wenn die Bewegungen des Feindes die Opera-tionen unterbrachen, bevor man den Thüringer Wald überschrittenhatte, indem darin gesagt wird: „daß in diesem Falle es leichtsein würde, sich von Saalfeld aus links und von Gotha ausrechts nach allen Richtungen bewegen zu können." Die Bewegungrechts, wenn der Feind auf der Frankfurter Straße vordrang,war ungemein einfach; man stellte sich ihm ohne alle Schwierig-keit schnell mit den Hauptkrästen — dem Rüchelschen Korps, derHauptarmee und dem Hohenloheschen Korps — gegenüber, undbefand sich in einer durchaus günstigen strategischen Lage. Schwie-riger war schon die Bewegung nach links, wenn der Feind durchdas Bayreuthische vordrang, und man nicht frühzeitig von dieserBewegung Kenntniß erhielt. Konnte man nicht genau bestimmen,wie weit der Feind bereits vorgegriffen hatte, so war der Flanken-marsch über die schwierigen Saaldefileen sehr gefährlich; manmußte befürchten, auf diesem Marsch bereits in einer äußerst un-
r) Deutet auf den vom Fürsten Hohenlohe vorgelegten Operativus-plsl». S. Seile 141 .