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Erster Theil. Erster Band.
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günstigen taktischen und strategischen Lage vom Feinde angegriffenzu werden. *) Trat man aber die Bewegung über die Saale zufrüh an, und der Feind kam über den Thüringer Wald oder überEisenach, oder ging er auch wirklich mit der Hauptmacht durchdas Bapreuthische, benutzte aber seine große Ueberlegenheit, indemer mit dem Ueberschuß an Kräften den rechten Flügel umging,wenn die preußische Armee das rechte Saalufer glücklich erreichthatte — so genügte der geringste Druck, um sie ohne Gefechtgegen die Elbe zurückzuschnellen, da sie beim Standhalten fort-gesetzt Gefahr lief, ihren Rückzug gänzlich zu verlieren und nachBöhmen geworfen zu werden.

Es schien daher, falls man vor dem Uebergang über denThüringer Wald eine Bewegung der französischen Hauptkräfteüber Hof befürchten mußte, oder überhaupt, falls man sah, daßman den Feind nicht in seiner bisherigen wcitläuftigen Aufstellungüberraschen, sondern ihn bereits vereinigt und zu einem Gegenstoßbereit finden würde — es schien alsdann gerathener, in die De-fensive überzugehen, in der Mitte des Kriegsthcaters, in der frucht-baren Thüringer Ebene Halt zu machen und das Weitere zuerwarten. Bestätigte sich die Befürchtung in Betreff einer Offen-sive des Feindes durch das Bapreuthische nicht, so stand maneinem Feinde, der über Eisenach oder den Thüringer Wald vor-ging, gerade gegenüber, und hatte den Rückzug auf Magdeburgund Wittenberg senkrecht hinter sich. Kam der Feind aber überHof, so konnte man ihn in einer Flankenstellung hinter der Saaleerwarten, deren Thal auf dieser ganzen Strecke den Charaktereines steilen Gebirgsthales hat. Diese Flankenstellung war unge-mein stark. Die Franzosen hatten zwischen der Saale und Böh-men einen so schmalen Strich Landes, durch welchen ihre einzige

1) Auf der ganzen Strecke von Saatfeld bis Jena war mir bei diesenOrten selbst und bei Lobeda ein Marsch vom Plateau des linken Saalufersaus das rechte Ufer in der Richtung auf Neustadt oder aus Gera für alleWaffen möglich. Bei den übrigen Saalübergängen fanden sich entwederbeim Hinabsteigen in das Thal oder beim Hinaufsteigen auf die Thalhöhe desrechten Ufers oder beim Weilermarsch nicht leicht zu überwindende Schwie-rigkeiten für das Artillerie-Material und alles sonstige Fuhrwerk.