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das 3. Korps und 1 Dragoner-Division unter dem Mar-schall Davout im Fürstenchum Oettingen, GrafschaftLimburg, Mergentheim rc.;
das 5. Korps des Marschalls Lefebvre im Kurmainzischen,Hauptquartier Aschaffenburg;
das 6. Korps und 1 Dragoner-Division unter dem Mar-schall Nep an der obern Donau, HauptquartierMemmingen;
das 7. Korps des Marschalls Augereau im Hessen-Darm-städtischen.
Als Stellvertreter Napoleons kommandirte der Major-généralder Armee, Marschall Berthier, mit dem Hauptquartier in München;doch gingen alle Anordnungen von Napoleon aus und durch denMarschall an die Armee.
Diese 6 Armeekorps rc. wurden im Laufe des Sommerswieder auf das Vollständigste ergänzt und mit allen Kriegsbe-dürfnissen ausgerüstet, so daß Napoleon glaubte in Deutschlanddisponibel zu haben:') 140,000 Mann Infanterie, 32,000 M.wohl berittene Kavallerie, 20,000 M. Artillerie zu Fuß und zuPferde, Mineurs, Sapeurs, Artillerie-Train rc., zusammen192,000 Mann.
Als der Friede mit Rußland von dem russischen Gesandtenunterzeichnet worden und das östreichische Kabinet Napoleon mit-getheilt hatte, daß die Mündungen des Cattaro den Franzosenüberwiesen werden sollten, dachte Napoleon, scheinbar wenigstens,ernsthaft daran die Armee aus Deutschland zurückzuziehen, dochbis die Ausführung durch Ratifikation von Seiten des Kaisersvon Rußland möglich war, wurden die Truppen zum Theil da-mit beschäftigt, die Nheinbundsakte in Vollzug zu bringen. Eineder wichtigsten dieser Feststellungen war bekanntlich, daß die demBunde beigctretenen Fürsten die Landeshoheit der kleineren in oderan ihren Grenzen liegenden bisherigen unmittelbaren Reichsständeaufheben durften. Napoleon, als Protektor des Bundes, hattedie Gefälligkeit den Bundesgliedern hierzu seine Truppen zu leihen.
i) Schreiben an den Marschall Berthier v. II. Juli 1806.