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Erster Theil. Erster Band.
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Es wurde den kommandirenden Generalen eine Liste der zu me-diatisirenden Fürsten, Ritter und Städte überwiesen, worauf dannein entsprechendes Truppenkorps in die betreffenden Länder geschicktwurde, welches ohne Proklamation, ohne weitläufige Verhandlun-gen den Willen Napoleons verkündigte.

Nachdem die Franzosen auf diese Weise längere Zeit einihnen ganz zusagendes Leben in Deutschland geführt hatten, wur-den die Verhältnisse mit Preußen im Laufe des Augusts verwik-kelter. Preußen betrieb seine großen Kriegsrüstungen ziemlich ge-räuschvoll, während der General Kuobelsdorf in Paris die fried-lichsten Versicherungen machte. Napoleon kümmerte sich scheinbardarum wenig und schrieb noch unterm 26. August an den Mar-schall Berthier:

„Le cabinet de Berlin s’est pris d’une terreur panique.11 s’est imaginé que dans le traité avec la Russie, il y avaitdes clauses qui lui enlevaient plusieurs provinces. C’està cela qu’il faut attribuer les ridicules arméniens qu’ilfait, et aux-quels il ne faut donner aucune attention, monintention étant effectivement de faire rentrer mes troupesen France. J’espère enfin que le moment n’est pas éloignéoù vous allez revenir à Paris; et je n’ai pas moins d’im-patience que vous et l’armée, de vous revoir tous enFrance.“

In den ersten Tagen des Septembers erhielt Napoleon dieNachricht, daß der Kaiser Alexander den abgeschlossenen Vertragnicht ratifizirt habe, und nun erst, am 5. September, befahl er demM. Berthier, daß Offiziere abgeschickt werden sollten, um die De-bouscheen der Straßen von Bamberg nach Berlin zu rekognoszi-ren; daß Alles vorbereitet werde, damit sämmtliche Korps 8 Tagenach erhaltenem Befehl bei Bamberg und im Bapreuthschen ver-sammelt sein könnten, indem er darauf rechnete, von Bamberg ausin 10 Märschen Berlin erreichen zu können; daß intelligenteOffizierenach Dresden und Berlin gesendet werden sollten, welche von Sei-ten des Marschalls bei dem dortigen französischen Gesandten an-fragen sollten, was die Bewegungen der Preußen zu bedeutenhätten, indem er — der Marschall — ohne bestimmte Befehler. 13