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Erster Theil. Erster Band.
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links der Stadt, um die Wiesenthal mittelst einer Furch zu passi-ren, während der Rest der Brigade durch die Stadt gegen dieBrücke vordrang. Es kam daselbst zu einem sehr blutigen Feuer-gefecht, in welchem die Franzosen eine Stunde vergebens gegendie braven Füsiliere versuchten den Uebergang zu erzwingen; dennwenn sie auch die Brücke gewannen, wurden sie durch das Feuerin den Hohlwegen wieder zurückgewiesen. Erst als die FranzosenArtillerie vorzogen, auch die Wiesenthal ober- und unterhalb derStadt durchsetzten, zog der Gen. Bila IL die Füsiliere und Jägervon der Brücke nach der Höhe zurück und trat mit seinem Häuf-chen den Rückzug auf Oettersdorf in größter Ordnung und mitabwechselnder Unterstützung der beiden Waffen, an.

So wie die Füsiliere die Brücke verließen, besetzten sie dieFranzosen und folgten den Preußen mit Tirailleurs auf dieHöhe. Das 4. französische Husaren-Regt. geführt von dem Groß-hcrzoge von Berg, deployirte unter dem Schutze der Tirailleursund ging lebhaft vor. Diesen Augenblick hatte der Gen. Bila II.ruhig abgewartet und ging nun mit den disponiblen 4 Schwa-dronen seines Husaren-Bataillons zum Angriff über. Die Fran-zosen wurden völlig geworfen, mehrere gefangen, viele niederge-hauen und eine große Anzahl Beutepferde gemacht. Sofort ließder General Apell blasen und setzte den Rückzug langsam fort.Das 27. leichte Jnf.-Regt. folgte dem Rückzüge der Preußendirekt durch Oettersdorf, das 94. u. 95. Linien-Jnf.-Regt. dran-gen weiter links vor, um jede weitere Aufstellung zu verhindernund so den Rückzug zu beschleunigen. Das französische 4. Hu-saren-Regt., das sich wieder gesammelt hatte, ging jenseits Oet-tersdorf durch das 27. leichte Jnf.-Regt. und fing aufs Neue anlebhaft zu drängen. Diese Keckheit empörte die Offiziere derBila-schcn Husaren; sie baten ihren General noch einmal angreifenzu dürfen. Der General genehmigte diesen Wunsch und die bei-den sächsischen Schwadronen Chevaurlegers schloffen sich dem An-griffe an. Die französischen Husaren blieben ruhig halten, bissie das Weiße im Auge ihrer Gegner sehen konnten, gaben danneine Karabinersalve nnd rissen aus. Als hierauf die Verbünde-ten den Hügel hinunter zur Verfolgung jagten, sahen sie sich un-