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erwartet von dem mittlerweile eingetroffenen 5. Chasseurs-Regmt.dergestalt in Front und Flanke angegriffen, daß an keinen Wider-stand zu denken war; sie wurden mit ziemlichem Verlust geworfenund bis an den 6—700 Schritt entfernten Wald verfolgt?)
Die preußische Infanterie hatte während des Kavallerie-gefechts den Rückzug in einiger Unordnung fortgesetzt, da dieSpitze stark ausschritt; auch hatte man vergessen beim Erreichendes Holzes, dieses mit Schützen zu besetzen, da man erfahrenhatte, daß Unterstützung im Anmarsch sei, welche den weitemRückzug decken werde. Die Verfolgung ging daher auch in denWald hinein, bis man endlich auf die Hülfe stieß, welche derGen. Gr. Tauentzien, sobald er bei Tögau vom Gen. Bila dieMeldung von dem überlegenen Angriff der Franzosen erhalten,sofort von der Queue der Kolonne hatte Kehrt machen und wiedervorgehen lassen. Es war das sächsische Jnf.-Regt. Marimilianmit 2 Kanonen, das alsbald Halt machte, und mit den Geschützenauf Freund und Feind feuerte. Die französische Kavallerie stutzte,und da auch die Dunkelheit einbrach, so zog sie sich gegen Schleizzurück. Der Gen. Bila setzte den weitem Rückzug fort; dasRegt. Maximilian folgte. Als auf dem Marsch in der Dunkel-heit im Walde zwischen Tögau und Krölpa einigen Schützendie Gewehre lvsgingen, verlor das Regiment indessen plötzlich dieHaltung, warf das Füsilier-Bataill. auseinander, zerstreute sich, undallen Bemühungen der eigenen und der preußischen Offiziere ge-lang es nicht, die Mannschaften früher als hinter Krölpa zumStehen zu bringen, wo man auf das Infanterie-Regt. Zweiffelstieß, das der Gen. Gr. Tauentzien nebst 2 Grenadier-Bataill.zur Aufnahme der Arriergarde echelonirt hatte. Der Generalhatte weiter rückwärts Halt machen lassen, setzte aber nach der Ver-einigung den Marsch auf Auma fort, wo das Korps Abends 7 Uhranlangte, sogleich nach Triptis weiter marschirte und daselbst
I) Napoleon sagt in einem Befehl an den M. Lannes vom I». Ok-tober: »l'ennemi, qui avait vingt mille hommes de cavalerie, a été écrasépar la nôtre etc. Es werden etwa 700 Pferde der Verbündeten im Ge-fecht gewesen sein.