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Rückzug antreten würden, er sich schnell Saatfelds bemächtigenund daselbst militärisch aufstellen solle." Der M. Augereau scheintbis Neustadt vorgegangen zu sein.
Napoleon legte großes Gewicht auf den Besitz von Saalfeld,als den nächsten Vereinigungspunkt der linken Flügel-Kolonne mitden beiden andern Kolonnen, und befürchtete mit Recht, daß derM. Lannes, wenn er nicht vorsichtig zu Werke ginge, isolirt an-gegriffen und geschlagen werden möchte. Bis dahin hatte Na-poleon , noch keine bestimmte Kenntniß von der Aufstellung derHauptkräfte seines Gegners, und tappte völlig im Dunkeln; je-doch sobald er erst die linke Flügel-Kolonne durch den Besitz vonSaalfcld in unmittelbarer Verbindung mit der Armee wußte, warbei seiner großen Uebermacht und bei dem nunmehrigen Zusam-menhalten der Kräfte für ihn nicht viel zu befürchten.
Den 10. Oktober.
Der Fürst Hohenlohc ging am 10. Oktober Morgens 3 Uhrbereits von Jena nach Kahla, wo er die Berichte der Truppenempfing, die, mit Ausnahme der Kavallerie des Generals Holtz-dorf, sämmtlich die angewiesenen Aufstellungen, wenn auch nachgroßen Anstrengungen, erreicht hatten. Von der Division Gra-wert waren die letzten Infanterie-Abtheilungen erst um 3 UhrMorgens bei Orlamünde eingetroffen; die Division hatte bivoua-kirt, um zum Uebergange auf das .rechte Saalufcr schneller bereitzu sein. Der General Grawcrt berichtete zugleich über die Un-möglichkeit, bei Orlamünde und Kahla mit Geschütz jenseits derSaale Neustadt zu erreichen, wie dasselbe daher nur über Jenaund Lobeda marschiren könne. Später als er gewollt, ritt derFürst von Kahla nach Neustadt ab, und erfuhr bereits von ein-zelnen Leuten aus dem Wege, daß bei Schlei; am Abend zuvorein unglückliches Gefecht stattgehabt habe, und in der Gegend desVorwerks Fröhliche Wiederkunft begegnete er der Bagage vonPolen; Chevaurlegers, die nach dem Bericht des Rcgiments-Quartiermeisters, den Befehl haben sollte, gleich der gcsammtcnsächsischen Bagage, zurückzugehen, da der General Gr. Tauentzien