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ficht von dem Stand der Dinge sollte den Prinzen am folgendenTage über das Vorzunehmende näher bestimmen. Er kannte dasTerrain um Saalftld gar nicht, wußte nur durch den HauptmannValentini, daß bei diesem Orte das Debouschee der KoburgerStraße aus dem Gebirge liege, und daß am Fuß des Gebirgesdaselbst sich das Saalthal mehr erweitere als weiter unterwärts.Von dem Schlosse von Rudolstadt konnte man die Bivouaksfeuerder Franzosen sehen. Der Prinz war sehr heiter. Die Aussicht,einen Angriff des Feindes auf Saalfeld abzuschlagen, und nachdem Uebergang über die Saale sich dem über Schleiz vordrin-genden Feinde entgcgenzuwerfen, belebte seine ganze Seele. —Von den Franzosen erreichte die rechte Flügelkolonne am 9. mitdem 4. Korps des M. Sonlt die Gegend von Hof; mit dem 6.Korps des M. Ncy die Gegend von Münchberg, Gefrees und Berneck.Von der Kolonne des Centrums bivouakirte das 1. Korps desM. Bernadotte bei Octtersdorf, die Kavallerie und leichte Infan-terie auf den Straßen nach Auma, Neustadt und Pösneck; das3. Korps des M. Davout bei Lobenstein; das HauptquartierNapoleons in Ebersdorf. Auf dem linken Flügel hatte der M.Lannes die vorgeschobenen Kavallerieabtheilungcn des PrinzenLouis zurückgedrückt, war mit dem 5. Korps bis Gräfcnthal vor-gegangen und hatte aus Nordhalben von Napoleon für den 10.den wiederholten Befehl erhalten: „daß er, wenn die PreußenSaalfeld ernsthaft vertheidigen wollten, nichts vor der Vereinigungmit dem M. Augereau unternehmen solle — daß er, wenn derGegner alle seine Kräfte bei Saalfeld konzentrire, nichts zu thunhabe, als bei Gräfcnthal Stellung zu nehmen — daß die Preußenes nicht wagen könnten, ihn anzugreifen, da sie so bedeutendeKräfte in ihrer linken Flanke hätten, daß aber, wenn sie es den-noch wagten, er allerdings den Rückzug antreten könne, da siedann von der Kolonnne des Centrums in der Flanke angegriffenwerden würden — daß wenn der Gegner aber nur etwa 15 —18,000 Mann stark sei, er die Stellung desselben wohl rekog-nosciren und ihn angreifen solle, aber im Verein mit dem M. Au-gcreau — daß es wichtig sei, ihm — Napoleon, dreimal desTages Meldungen zu schicken — daß, wenn die Preußen den