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Schlei; besichtigt. Ich lasse den M. Ney nach Tanna mar-schiren. Er befindet sich dann 2 Lieues von Schlei; undSie selbst sind von Planen aus nahe genug, um in 24Stunden dahin zu gelangen. Am 5. hat die preußischeArmee noch eine Bewegung gegen den Thüringer Wald ge-macht, so daß ich sie um mehrere Tagemärsche zurück glaube.Meine Verbindung mit dem linken Flügel hat noch nichtstatt gehabt, oder wenigstens wird sie nur durch Kavallerie-posten unterhalten, was nichts sagen will. Der M. Lanneskommt heute nach Saalfcld; es sei denn, daß der Feind dortbeträchtliche Kräfte hat. —. Dadurch ist der 10. und 11. ver-loren. Wenn die Verbindung hergestellt ist, so treibe ich bis tNeustadt und Triptis vor. Nach diesem mag der Feindthun, was er will; greift er mich an, so würde es mich ent-zücken; läßt er sich angreifen, ich werde nicht verfehlen es zuthun. Defilirt er auf Magdeburg, so werden Sie vor ihm inDresden sein. Ich wünsche vor Allem eine Schlacht. Wenner mich hat angreifen wollen, so geschieht es in dem großenVertrauen auf seine Kräfte; es ist nicht unmöglich, daß ermich angreift; es ist das Angenehmste, was er mir thunkann. Nach dieser Schlacht werde ich vor ihm in Dresdenoder Berlin sein. Ich erwarte mit Ungeduld meine Gardezu Pferde; sie ist heute in Bamberg. 40 Geschütze und3000 Mann Kavallerie wie diese, sind nicht zu verachten.
— Sie sehen somit meine Absichten für heute und morgen.Sie sind Herr nach Ermessen zu verfahren; aber verschaffenSie sich Brod, damit, wenn Sie sich mit mir vereinigen,
Sie damit auf einige Tage versehen sind. Wenn Sie et-was gegen den Feind zu thun finden, einen Marsch vonIhnen, so können Sie es dreist thun. — Stellen Sie Ka-vallerieposten auf, um schleunigst zwischen Schlei; und Plaucnkorrespondiren zu können. Bis zu dieser Stunde scheint sichmir der Feldzug unter den günstigsten Vorbedeutungen zueröffnen. — Ich stelle mir vor, daß Sie in Plauen sind;es ist ganz angemessen, daß Sie sich des Ortes bemächtigen.Lassen Sie mich wissen, was Sie glauben, gegen sich zu