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sein. Er schob dm M. Bernadotte mit 2 Divisionen auf Auma,den Großherzog von Berg mit leichter Kavallerie bis über Aumahinaus in der Richtung auf Gera vor, während die DivisionDüpont, die noch bei Saalburg zurückgestanden hatte, über Schlei;in der Richtung auf Neustadt und Triptis vorgehen mußte, um beimMarsch der Armee auf Gera, die Queue der Kolonne zu bilden. DerM. Davout erhielt den Befehl, noch am 10. bis hinter Schlei;zu marschiren; der M. Soult von Planen am 11. nach Langcn-Wetzendorf und Weida auf Gera vorzugehen; der M. Lannes sollte,wenn er sich Saalfelds bemächtigt hatte, eilen, Neustadt zu errei-chen, um den linken Flügel der Armee zu bilden, die sich aufGera zusammenziehen würde. — Das Ncysche Korps marschirteam 10. mit dem Gros bis jenseits Gesell, mit der Avantgardebis jenseits Tanna, also auf der Straße über Schlei; gleich derKolonne des Centrums. Der M. Lannes bivouakirte mit demGros seines Korps bei Saatfeld, von wo er um 7 Uhr AbendsNapoleon den Bericht über das stattgehabte Gefecht sandte. Seineleichten Truppen verfolgten bis Rudolftadt. Der M. Augereauscheint bis Gräfenthal vorgegangen zu sein. Die Division Wrcdeerreichte am 10. die Gegend von Bayrcuth und erhielt der Bru-der Napoleons, Jerome, den Befehl, mit den Bayern auf Hofvorzurücken.
Wie Napoleon den Stand der Dinge am 10. betrachtete,geht aus einem Schreiben an den M. Soult hervor. Um 8 UhrMorgens sagt er darin, nach Mittheilung der Ereignisse bei Schlei;vom Tage zuvor:
„Es scheint, daß die Preußen die Absicht gehabt haben,anzugreifen, daß ihr linker Flügel über Jena, Saalfeld undKoburg debouschiren sollte; daß der Fürst von Hohenlohesein Hauptquartier in Jena und der Prinz Louis in Saal-feld hatte. Die andere Kolonne ist über Meiningen aufFulda debouschirt, so daß ich annehmen muß, daß Sie Nie-mand, vielleicht nicht 10,000 Mann bis Dresden gegen sichhaben.... Demgemäß ist nun mein Plan für heute: Ichschiebe meine Avantgarde bis Iluma vor. Ich habe eingutes Schlachtfeld für 80 bis 100,000 Mann vorwärts