Band 
Zweiter Theil. Dritter Band.
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ausgezeichneten Truppe Widerstand geleistet haben, besonders wenndas Füsilierbataillon thätig mit eingriff. — Man beließ aber dieHusaren und die Artillerie jenseits der Zain.

Kurz vor Tagesanbruch rückten die Franzosen von Kaltwan-gen vor, und griffen die an der Guberbrücke postirte Feldwachean. Das formirt gebliebene Detaschement Freiwilliger eilte zurUnterstützung des Postens. Das Füsilierbataillon Stutterheimwar schnell versammelt, rückte aus Leunenburg, und stellte sichzwischen diesem Dorfe und der Guberbrücke auf. Die Vortruppenzogen sich fechtend zurück und an das Bataillon heran, welchesden verfolgenden Feind mit einem lebhaften Gewehrfeuer empfing.Da die Franzosen sahen, daß sie vorwärts kein Terrain gewinnenkonnten, so versuchten sie, rechts detaschirend, eine Umgehungs-bewegung, an deren Vollführung indessen das Defilee der Zainsie behinderte. Das Gefecht hatte so eine geraume Zeit gedauert— noch jetzt wäre es möglich gewesen, die Franzosen aufzurei-ben, wenn man die Husaren und die reitende Artillerie über dieZain vorgehen ließ — als der General Prittwitz, der dem Ge-, fecht beigewohnt hatte, gemäß seiner Instruktion den Rückzug fürnothwendig hielt. Das Füsilierbataillon Stutterheim zog sich ingrößter Ordnung ab, doch da das hinterliegende Leunenburg pas-sirt werden mußte, und der Durchmarsch nicht durch Besetzungder Zäune hinreichend gesichert wurde, so drängten die Franzosenheftig nach, und beschossen die defilirenden Füsiliere umfassend,und nicht ohne Erfolg. Einige Schüsse der reitenden Artilleriereichten aus, die Verfolgung jenseits des Defilees zu verbieten.Der General Prittwitz zog sich auf Dönhoffftädt zurück, und be-hielt nur die Brücke über den Guber bei Stallen besetzt.

Der General L'Estocq ertheilte sofort den Befehl, die ge-sammten Truppen des Generals Prittwitz zu vereinigen, und Leu-nenburg wieder zu nehmen. Die Franzosen hatten die Brückeabgebrochen. Man begnügte sich daher, das Dorf Oberteich, ge-genüber von Leunenburg, zu besetzen, und die'Vortruppen längsdes Gubers zu postiren, während das Gros der Infanterie despreußischen Korps bei Barthen konzentrirt wurde. Die Erschei-nung einer Abtheilung von allen Waffen bei Leunenburg scheint