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nere der Stadt zu bewerfen begannen, während man versuchte,mit den übrigen geringen Mitteln die Wälle, besonders aber dieSchifffahrt auf der Weichsel, .zu beunruhigen. Zu dem letztemZwecke wurden, außer den Geschützen in der Redoute 5., noch2 —6pfünder weiter abwärts aufgestellt.') Eine Abtheilung un-ter dem Kapitain Tardivelle setzte sich im zweiten Legan fest undwußte sich auch, trotz des Feuers vom Holm aus, zu behaupten.Hierdurch wurde die Schifffahrt am Tage schon sehr erschwert,aber längs der Schuten-Laake und während der Nacht dauertedie Wasserverbindung ungehindert fort. Auf der Nehrung wur-den die Verschanzungen vorwärts Heubude beendet und in Ver-theidigungsstand gesetzt.
Am 13. April. Schon in der Nacht hatte der Gouver-neur befohlen, sich wieder in den Besitz der Bousmard- Schanzezu setzen; das Grenadierbataillon Schmeling, 150 Füsiliere vonRembow ausgeschwärmt voran, und gedeckt in der rechten Flankedurch ein russisches Bat., führte unter dem Schutze der Festungs-Artillerie diesen Befehl Morgens 8 Uhr glücklich aus. Die sächsi-sche Besatzung wurde mit solcher Heftigkeit angegriffen und mit demVerlust von 3 Off. und 40 M. an Gefangenen aus dem Werke ge-worfen, daß die verfolgenden Grenadiere bis in die zweite Paral-lele gelangten. Jetzt eilten aber von allen Seiten Truppen zurAufnahme und Unterstützung der zurückgeworfenen Sachsen herbei.Der M. Lefebvre, begleitet von den Generalen Michaud, Puthodund Dufour, kam an der Spitze eines Bataillons des 44. Linien-Regiments selbst herbei und führte die Truppen zum erneuten An-griff vor. Die Schanze wurde in der Front angegriffen und in derrechten Flanke von Aller-Engel her umgangen. Da von Seitender Festungs-Artillerie am Olivaer-Thor und längs des Stifts-winkels nichts geschah, um diese Umgehung zu verhindern, auchdas am Olivaer- Thore aufgestellte Kavallerie-Detaschement un-thätig blieb, so wurde die Besatzung der Schanze überwältigt undmit einem Verluste von 30 Mann vertrieben. Der LieutenantRaab, gen. v. Thülen, vom Füsilierbat. Rembow, war tödtlich
l ) S. Plan XIII.