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das Uebergehen feindlicher Truppen von einem Ufer auf dasandere;
3) der Angriff des Entsatzkorps wird früh Morgens 3 Uhrgerade auf Schellmühl und Langfuhr in mehreren Kolonnen ge-richtet. Sind diese Punkte genommen, so wird die feindliche Stel-lung auf den Zigankenbergen und die Tranchee-Arbeit im Rückenangegriffen, während eine Abtheilung gegen Oliva vorgeht, umdie rechte Flanke und den Rücken des angreifenden Korps zusichern, wozu auch die englischen Schiffe mitwirken können, diesich längs des Strandes postiren;
4) die Garnison von Danzig macht einen Ausfall aus demNeugartener-Thore mit allen disponiblen Kräften, denen der größteTheil der Kavallerie beizugeben ist. Diese muß sich zu den Ent-satztruppen durchzuschlagen suchen, selbst wenn es der Infanterieder Garnison nicht gelingen sollte, mit denselben in unmittelbareVerbindung zu treten."
Glückte der Angriff, so wollte der General Kaminskoi aufden Höhen des Zigankenberges eine Stellung, mit dem Rückengegen den Hagelsberg, nehmen, und nach den Umständen weiterverfahren.
Man rechnete bei dieser Disposition auf die Mitwirkung von600 M. der Besatzung von Neu-Fahrwasser und von 3000 M.der Danziger Garnison, die zufolge der Signale des Gouverneurszur Zeit noch 8000 Mann dienstfähige Mannschaft zählte; manrechnete aber auch mit Recht darauf, daß die Haupt-Armee indiesen Tagen, wenn auch nur durch einen Schein-Angriff, thätigeingreifen und die französische Armee verhindern würde, das Be-lagerungskorps weiterhin zu verstärken. Man hatte wahrgenom-men, daß der Feind am 12. bedeutende Verstärkungen über denHolm nach der Nehrung detaschirt hatte, so daß es schien, er seiauch von dort eines Angriffs gewärtig; man wußte ferner, daßbedeutende Verstärkungen von der französischen Haupt-Armee ein-getroffen waren, und war daher auf einen sehr harten Kampfmit einem überlegenen Feinde gefaßt. Dessenungeachtet sah derGeneral Kaminskoi dem entscheidenden Augenblick mit der größtenEntschlossenheit entgegen; die Truppen waren voller Muth und