die Engländer bereit, auch für den Fall, daß widrige Winde eineUnterstützung durch die Schiffe unmöglich machten, zu Lande mit-zufechten.
Am 13. Mai. Das Feuer der Belagerungs- und Fe-stungs-Artillerie dauerte mit Heftigkeit fort. Der Belagerer kamin der Vervollkommnung seines Kouronnements nur wenig vor-wärts. In der Nacht zum 14. ging er mit der Sappe gegendie Hohltraverse im eingehenden Winkel des gedeckten Weges,rechts des Ravelins Hagel, vor, und gelangte bis auf 3' vonden Pallisaden. Vor der Spitze des Bastions Jerusalem begannder Belagerer ein Haubitz- Emplacement anzulegen, um den ge-deckten Weg vor der linken Face dieses Bastions zu beherrschenund die bezeichnete Hohltraverse zu zerstören. Ein Versuch, diePallisaden umzuhauen, scheiterte an deren bedeutenden Stärke.In Folge dessen erklärten die Ingenieurs die Ausführung einesgewaltsamen Angriffs so lange für unausführbar, als es nichtgelungen sei, die Pallisadirung durch Geschütz- oder Minenwir-kung zu zerstören.
Auf das Gerücht, der Belagerer minire das Ravelin Hagelund die beiden anliegenden Hohltraversen, sah sich der Ingenieurvom Platz veranlaßt, die noch vorhandenen drei Mineurs zurAnlegung von drei Horchgängen gegen die bedrohten Punkte zuverwenden. Im Laufe der ganzen Nacht konnte man nichts vonfeindlichen Minen-Arbeiten hören. Ein Minen-Angriff gegendas Ravelin und gegen die Hohltraverse links war auch wenigwahrscheinlich, da die Entfernung vom gedeckten Wege bis unterdas Ravelin und die genannte Hohltraverse mehr als 140' be-trug, das Kouronnement sich auch gar nicht bis vor dieser letz-tem Baulichkeit ausdehnte. Die Hohltraverse rechts bot dagegenum so mehr einen Angriffspunkt, als dieselbe den Fortschrittendes Belagerers am nächsten und am hinderlichsten war. Umdemnach einer feindlichen Gallerie sogleich mit einer Quetschmineentgegentreten zu können, wurde der dortige Horchgang bis zu15' vertieft und eine Ladung von 90 Pfund in Bereitschaft ge-halten.
Ein kleiner Ausfall von der Wache des gedeckten Weges