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diese zu sichern. Dieser Befehl wurde nicht pünktlich befolgt, undals auf einer lichten Stelle im Walde einige Hundert Mannfranzösischer Kavallerie unerwartet gegen das Füsilierbataillon an-prellten, war keine Kavallerie bei der Hand; die Füsiliere kamenin Unordnung, und trotz der Anstrengungen der wackern Offiziere,trotz der Bemühungen des Obersten Bülow, der vom Pferde stieg,um die Ordnung herzustellen, lief das Bataillon bald auseinan-der; die verlassenen Offiziere Wurden gefangen genommen; derOberst Bülow gelangte mit Mühe wieder zu Pferde, jagte nachder Kavallerie zurück, brachte sie zum Halten und Kehrt machen,und mit den Offizieren an der Spitze attakirte er auf dem schma-len Wege, der nur eine Front von 7— 8 Reitern gestattete, diefranzösische Kavallerie, hieb 70 — 80 Mann nieder, machte 1 Of-fizier und 18 Mann zu Gefangenen, konnte aber den erlittenenUnfall nicht mehr redressiren.
Das Detaschement setzte den Rückzug bis Kahlberg hinterdem Walde fort, wo es vereinigt Front machte. Kaum ange-kommen, entdeckte man eine starke feindliche Kavallerie-Kolonne,das 3. und 11. Chasseur -Regiment und eine Dragoner-Brigade,die längs des Seestrandes gegen die rechte Flanke des OberstenBülow vorrückte, während gleichzeitig die Meldung einging, daßeine überlegene feindliche Infanterie durch den Wald nachrücke.Der Oberst Bülow beschloß den Rückzug weiter fortzusetzen, undmarschirte demnächst in 3 Kolonnen ab. Das GrenadierbataillonBraun, das 2. Bataillon Plötz und die ganze Kavallerie nebstden beiden berittenen 3 Pfändern retirirten längs des 2 — 500Schritt breiten, flachen Seestrandes; die 300 Mann der PillauerGarnison auf dem hohen Dünenrücken, der hier näher am Haffentlang streicht; das 1. Bataillon Plötz längs des schmalen Haff-strandes. Die beiden ersten Kolonnen formirten länglichte Quar-rees; die 3. Kolonne marschirte bei der Enge des Weges in Sek-tionen; die Kavallerie alignirte sich mit der Infanterie der 1. Ko-lonne. Eine Bataillons-Kanone des Grenadierbataillons Braunwar auf der Höhe bei Kahlberg in dem Flugsand stecken geblie-ben, und keine Möglichkeit vorhanden gewesen, sie weiter fortzu-schaffen; sie blieb vernagelt stehen. Die feindliche Kavallerie, der