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Zweiter Theil. Dritter Band.
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gend von Friedland -vor den Franzosen zu besetzen. Mit großerAnstrengung erreichte man um 4 Uhr Morgens mit der SpitzeSchippenbeil, und bezog eine Marschstellung hinter dem Guber.Kaum hatte indessen der General Bennigsen in Erfahrung ge-bracht, daß die Franzosen in der Gegend von Domnau sich gezeigthätten, so glaubte er auch jetzt noch nicht ruhen zu können, son-dern ließ die Armee bald wieder aufbrechen, um Friedland zu er-reichen. —

Wir verlassen augenblicklich die russische Armee und wendenuns zum L’Estoccsschen Korps, um auch dieses bis zum 14. Juniin seinen Bewegungen zu betrachten.

Bei den an der Passarge und bei Heiligenbeil nach dem Ab-marsch des Generals Kaminskoi noch zurückgebliebenen preußi-schen Truppen des L'Estocqschen Korps war seit dem Abend des8. Juni's nichts Besonderes vorgefallen. Von dem französischen1. Korps war nur die Division Dupont an der untern Passargestehen geblieben, die andern Divisionen standen bereits in der Ge-gend von Spanden konzentrirt.

Am 11. Juni schickte der Rittmeister Beyer, welcher das linkeFlügel-Detaschement der Vorposten befehligte, die in Stücken zer-rissene Depesche des bei Wormditt gefangen genommenen franzö-sischen Kapitains Challiere, an den General L’Estocq ein. Ausder Zusammensetzung der Stücke und deren Ergänzung fand manfolgenden Inhalt:

„A Monsieur le général Victor, commandant en Chefle premier corps de la grande armée.“

„Guttstadt le 10 de Juin à 6 heuresdu matin.“

„Je vous préviens mon général, que toute l’armée estreunie à Guttstadt; l’ennemi a été toujours méné battant;nous lui avons fait un milliers de prisonniers.“

„L’empereur ordonne, général, que vous attaquiez surle champ l’ennemi et que vous vous empariez de Mehl-sack. Si l’ennemi veut ensuite hier sur Elbing, attaquezle également et tenez vous prêt, soit à marcher sur sadroite du côté de Drewenz et de Landsberg, soit enfin à

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