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Um 6 Uhr Morgens marschirte das L'Eftoccssche Korps inzwei Kolonnen nach Karschau ab. Der Oberst Wiersbitzki mitPrittwitz- und Württemberg-Husaren sollte die Vorposten gegenGollau, der General Esebeck mit seinem Regiment die Vorpostenauf der Straße von Pr. Eylau übernehmen, der General Baczkomit seinem Regiment und der Kürassier-Brigade Stülpnagel dasSoutien der Vorposten bilden.
Die 1. Division marschirte auf dem geraden Wege von Gol-lau nach Aweiven, der General Kaminskoi über Altenberg. DieInfanterie der Reserve-Division stellte sich zwischen dem Ponar-ther Wäldchen und dem Hintern Holz von Aweiden auf; die In-fanterie der 2. Division sollte das vordere Gehölz von Aweiden,die der 1. Division das Ponarther Wäldchen bei den Pulver-häusern besetzen, die Kavallerie der 1. Division sich rechts vondiesem Wäldchen, die des Generals Kaminskoi links desselben auf-stellen, während dem General Stutterheim, mit sämmtlichen Fü-silieren und dem Regiment Wyburg, sein Platz zwischen Groß-und Hoch-Karschau angewiesen wurde. Gr. Karschau wurde durch2 Kompagnien des Füsilierbataillons Stutterheim besetzt, und dasRegiment Garde du Korps auf Angriffsweite dahinter aufgestellt,um den Feind anzugreifen und die Füsiliere aufzunehmen, wenndiese genöthigt wurden, das Dorf zu verlassen.
Es war 9 Uhr; die 1. Division war noch im Marsch, alsman bereits die Nachricht erhielt, daß der Feind mit einer star-ken Kolonne Infanterie und Kavallerie auf der Straße von Kreutz-burg über Lichtenhagen auf Godrienen im Marsch sei; es wardas Korps des M. Soult. Gleich darauf gewahrte man eineebenfalls sehr starke Kolonne auf der Eylauer Straße; es warder Großherzog von Berg und das Korps des M. Davout. So-fort wurde das Regiment Rüche! mit der Fußbatterie Arent überden Damm bei Schönbusch (damals Niederkrug) geschickt, umsich auf etwa 800 Schritt dahinter aufzustellen; das RegimentMohilew ging nach dem Friedländer-Thor zurück, um den vordemselben neu angelegten nassen Vorgraben zu besetzen; das Re-giment Wyburg eilte nach dem Brandenburger-Thor, um diesesund das Werk auf dem Eiskeller daselbst zu vertheidigen. Sehr