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gestellte Feind der Masse nach auf Grottkan abmarschirt sei. Zuder in Rede stehenden Zeit scheint der Fürst indessen die Nach-richt erhalten zu haben, daß jene Truppen im Marsch auf Bres-lau begriffen und ihm Rücken und Flanke bedrohten. *) Er be-schloß den weitem Rückzug. Die Brigade Pelchrzim, gefolgt vondem Regiment Kröpf, mußte durch Dürjentsch nach Schoenbornzurückgehen, das Reservebataillon des Regts. Kröpf mit 2 Ka-nonen sogleich nach Wafferjentsch aufbrechen, um die dortige Brückeüber die Lohe zu besetzen und gegen den überflügelnden Feind fest-zuhalten. Die übrigen Truppen folgten von Schoenborn ausauf Wafferjentsch; nur das 2. Bataillon des Regiments Kröpf,die Füsiliere und die Masse der Kavallerie zogen sich über Thauerauf Bohrau zurück. Der Marsch auf Wafferjentsch geschah An-fangs in Ordnung, obgleich ihn der Feind heftig haubitzirte. Baldgeriethen aber die Truppen in eine Ebene voll tiefer Abzugsgrä-ben, ohne überall den Uebergang zu finden; man mußte Gräbenzuwerfen, um mit der Artillerie auf Althoffdürr zu gelangen, undmarschirte von diesem Dorfe längs eines Wassergrabens nach demkleinen Dorfe Karowahne. Als man mit der Tete hier eintraf,waren bereits einzelne Züge feindlicher Kavallerie mit reitenderArtillerie und feindliche Jäger gegen Wafferjentsch und Karo-wahne vorgegangen, um den Preußen den Rückzug über die Loheabzuschneiden. Sie standen bereits im Gefecht mit dem Re-servebataillon des Regiments Kröpf, welches, nebst den beidenGeschützen, Wafferjentsch besetzt hatte, während das früher be-reits aufgestellte Detaschement von Pelchrzim die Lohebrttcke be-hauptete. Alsbald gingen die Schützen eines Bataillons vonPelchrzim und einige Jäger unter dem Lieutenant Heugel vor,und besetzten schnell das in Brand gerathene Karowahne, und2 Kanonen des kombinirten Bataillons fuhren seitwärts gegendie feindliche Artillerie heraus. Hinter dieser Aufstellung setztendie Truppen den Marsch auf Wafferjentsch fort. In diesem Au-genblick schlugen mehrere wirksame Schüsse in das kombinirte Ba-taillon, das hinter dem Regiment Pelchrzim folgte; schon gänzlich
1) Es können dies nur falsche Nachrichten gewesen sein.IV. 7